DRESDEN COMMONING

Masterarbeit Sommersemester 2019

DRESDEN COMMONING – Städtebau für kollektive Stadtproduktion
Johannes-Göderitz-Wettbewerb 2019

Direkt an der Elbe mit dem weltberühmten Canaletto-Blick erstreckt sich eine bedeutungsvolle Lücke in der Dresdener Innenstadt. Mitten in der barocken Elblandschaft entwickelte sich ein industriell geprägtes Konversionsgebiet nach jahrelangen Debatten um Partikularinteressen zum Kristallisationspunkt um die Frage der städtischen Gemeinwohlorientierung. Es sollen städtebauliche Entwürfe als radikale Alternativen zu den vergangenen Planungen für ein innerstädtisches Quartier entstehen, sodass eine Vielfalt an gemeinwohlorientierten Zukunftsszenarien für die bestehenden und zukünftigen Dresdenerinnen und Dresdener zur Verfügung gestellt wird. Am rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke bieten der ungenutzte Leipziger Bahnhof sowie der Neustädter Hafen mit der umliegenden Leipziger Vorstadt eine aufmerksamkeits- und geschichtsgeladene Kulisse, um kollektive Formen des Wohnens, Arbeitens, Lernens und der Kultur auf Grundlage gegenwärtiger Ressourcen der Stadtproduktion vorzuschlagen. Programmatisch und wegweisend sollen die Entwürfe zur Debatte um städtisches Gemeinwohl beitragen und eine gemeinschaftliche Perspektive auf Stadtwachstum stärken.

Wettbewerb
Die besten fünf Arbeiten werden vertiefend bearbeitet und nehmen am Wettbewerb teil. Die prämierten Arbeiten werden mit einem Preisgeld gewürdigt und werden entsprechend ausgestellt und publiziert. Weitere Informationen unter: http://www.johannes-goederitz-stiftung.de/

Termine
Einführung: Donnerstag, 11.04.2018, 11.00 Uhr
Ort: ISE , Pockelsstraße 3, 13.OG
Korrekturen: dienstags

prepWEEK 19/2

Die nächste prepWEEK 19/2 findet in der zweiten Oktoberwoche statt, vom
7.10.2019 – 11.10.2019, jeweils von 9:00 bis 16:00.

Es wird voraussichtlich folgende Kurse geben:
ArchiCAD
Grasshopper
Revit
Vectorworks
Photoshop

Die Interessenbekundung erfolgt über das Semesterprogramm oder per E-Mail an a.touhidi@tu-bs.de. Achtung: um die Planungssicherheit für alle zu erhöhen erfolgt die tatsächliche Vergabe der Plätze erst im August!

CAD Eins / Villa à deux habitations

AUFGABE – Regulär

AUFGABE – Wiederholer

CAD Basics / Rhino
Kompaktwoche 1A – 11.3. – 15.3.2019 / 9:00 - 16:00 Kompaktwoche 1B – 18.3. – 22.3.2019 / 9:00 - 16:00
Darstellung & Layout / Illustrator, Photoshop
Kompaktwoche 2A – 26.8. – 30.8.2019
Kompaktwoche 2B – 2.9. – 6.9.2019
Sprechstunde
Montags 10:00 - 13:00 (im Semester)

Ansprechpartner: Amir Touhidi

best of AQUAKULTUR

Am 14.02. um 16:00 laden wir euch herzlich zu einer kleinen “best of”-Veranstaltung im Architekturpavillon ein. Bei einem Kaltgetränk stellen wir die besten Konzepte, bemerkenswertesten Details und schönsten Modelle vor.

prepWEEK 19/1

Ende des Wintersemester veranstalten wir wieder die prepWEEK.
In mehreren Kursen werden digitale Entwurfsmethoden gelehrt, die euch auf das folgende Semester vorbereiten sollen um schneller und tiefer in Entwürfe und Seminare einsteigen zu können.

ArchiCAD mit Dave Tkaczyk
Raum PK3.1 / 09:00 - 16:00 (Montag 01.04.19 - Freitag 05.04.19)
Grasshopper mit Firat Ertegi
Raum PK3.2/ 09:00 - 16:00 (Montag 01.04.19 - Freitag 05.04.19)
Vectorworks mit Anja Widderich
Raum PK3.3 / 09:00 - 16:00 (Montag 01.04.19 - Freitag 05.04.19)
Revit mit Stephanie Klindwort
Raum PK3.4 / 09:00 - 16:00 (Montag 01.04.19 - Freitag 05.04.19)
VRay & Photoshop mit Nils Besler & Frederik Pätzmann
IEX Seminarraum / 09:00 - 16:00 (Montag 01.04.19 - Freitag 05.04.19)

Ansprechpartner:
Amir Touhidi

KOSMOPOLY

KOSMOPOLY – INTERKULTURELLES QUARTIER KIEL / GAARDEN-OST

Die europäischen Städte werden momentan mit ökonomischen Umstrukturierungen, der zunehmenden Globalisierung und den aktuellen Wanderungsbewegungen zu Schaustätten eines „neuen“ Kosmopolitismus. Wesentliche Herausforderungen der Stadtentwicklung sind neben der Neuformatierung der Stadtgesellschaften die zugleich zunehmenden Segregationsprozesse. Diese sichtbarer werdende Verortung von sozialer Ungleichheit widerspricht der (Ideal-) Vorstellung von einer zukunftsfähigen Europäischen Stadt.
Das ehemalige Arbeiterquartier Gaarden leidet sowohl unter den Folgen einer sozialräumlichen Polarisierung als auch in besonderem Maße an den Folgen des Strukturwandels. Hinzu kommen vernachlässigte Wohngebäude, qualitativ mangelhafte öffentliche Räume und wenig Freizeitinfrastrukturem, die zu einer niedrigen Wohn- und Lebensqualität beitragen.
Das 17,5 ha große Planungsareal liegt östlich der Kieler Förde in direkter Nähe zur Innenstadt. Aus städtebaulicher Sicht besteht hier eine anspruchsvolle Aufgabe, die Verbindung des Grundstücks mit den angrenzenden Quartieren aber auch mit der Innenstadt sicherzustellen. Es gilt Szenarien zu entwickeln, die Potenziale und Besonderheiten des Stadtteils für eine zukunftsfähige Entwicklung nutzen, sowie den bestehenden städtebaulichen und sozialen Missständen und Stigmatisierungen entgegenwirken. Gesucht sind Strukturen und Raumangebote, die in der Lage sind, auf differenzierte und sich verändernde Bedürfnissen zu reagieren, Interaktionen der BewohnerInnen zu fördern und zudem für ein lebendiges Wohnumfeld sorgen.

Termine
Ausgabe der Aufgabe:   Do 11.10.2018 11 Uhr am ISE 
Exkursion Kiel:        Fr 19.10. - So 21.10.2018
Abgabe der Pläne:      Do 28.02.2018 bis 12h am ISE
Abgabe der Modelle:    Do 07.03.2018 bis 12h am ISE
Prüfer
Prof. Brederlau (ISE)
Prof. Kiefer (ILA)

Ansprechpartnerin:
Denise Raddatz

prepWEEK 18/2

Ende des Sommersemester veranstalten wir erstmalig die prepWEEK.
In sechs Kursen werden digitale Entwurfsmethoden gelehrt, die euch auf das folgende Semester vorbereiten sollen um schneller und tiefer in Entwürfe und Seminare einsteigen zu können.

ArchiCAD mit Dave Tkaczyk
PK 3.2 / 10:00 (Montag 08.10.18 - Freitag 12.10.18)
Grasshopper mit Firat Ertegi
PK 3.1 / 10:00 (Montag 08.10.18 - Freitag 12.10.18)
Vectorworks mit Martin Franck
PK 3.3 / 10:00 (Montag 08.10.18 - Freitag 12.10.18)
VRay & Photoshop mit Nils Besler & Frederik Pätzmann
IEX Seminarraum / 10:00 (Montag 08.10.18 - Freitag 12.10.18)
BIM / Revit mit Moritz Mombour
ISE Seminarraum / 10:00 (Donnerstag 11.10.18 - Samstag 13.10.18)

Ansprechpartner:
Amir Touhidi

MASHUP Architecture

TDM Arquitectos

INTENTION
Der Begriff des Mashup beschreibt vereinfacht und im musikalischen Sinne die Neukombination von unterschiedlichen Layern (hier: Tonspuren) verschiedener Titel zu einer neuen Musikcollage. Für diesen Stegreif-Entwurf sollen existierende architektonische Volumina neu interpretiert, rekontextualisiert und programmatisch definiert werden. Hierzu wird euch eine von zehn Geometrien zugewiesen.
AUFGABE
Für eure Ausgangsgeometrie (siehe 3D Datei) soll sowohl ein  nachvollziehbarer, urbaner Ort als auch eine überzeugende Nutzung gefunden werden. Dabei könnt ihr das ursprüngliche Modell nach belieben drehen, spiegeln und (uniform) skalieren. Bei der Verortung können auch bereits bebaute Grundstücke gewählt werden. Sowohl Nutzung, Ort als auch Maßstab sollen sich vom Original unterscheiden. Ziel ist es, die eigene Interpretation einer vorhandenen Architekturgeometrie überzeugend darzustellen.

Ergebnisse von Janek Meyer, Steffen Rebehn & Pia Czarnotta

URBANES QUARTIER – Wolfsburg Südost

URBANES QUARTIER – Wolfsburg Südost
Bachelorarbeit Sommersemester 2018

In Wolfsburg sollen im Rahmen eines langfristig angelegten städtischen Programms in den nächsten Jahren insgesamt um die 6.000 Wohneinheiten innerhalb der heutigen Stadtgrenzen geschaffen werden. Etwa 4.000 der avisierten Wohneinheiten werden in drei neuen Wohnquartieren im Südosten des Stadtgebiets entstehen. Ein Stadtentwicklungsprojekt in dieser Größenordnung wirft nicht nur die Frage auf, wie zeitgemäße Wohnräume gestaltet und ausgestattet werden sollten, die den pluralistischen Lebensentwürfen der heutigen Zeit gerecht werden können. Es wird auch gefragt, ob es gelingt, zukunftsfähige stadtökonomische Strukturen zu entwickeln, die den Bedürfnissen und Vorstellungen von einer urbanen Lebenskultur entsprechen. „URBANES QUARTIER – Wolfsburg Südost“ weiterlesen

Advanced Urban Analytics

Entwurfsprozesse setzen, vor allem im städtebaulichen Maßstab, eine analytische Phase voraus. Diese Phase zielt auf eine situative Beschreibung des Entwurfskontextes (Genius Loci), damit der Designvorschlag gut in das zu planende Areal integriert werden kann.

Neben verschiedenen Methoden zur Abbildung städtebaulicher Qualitäten und Möglichkeiten, dient eine differenzierte Analyse der zugrundeliegenden Städtebaulichen Struktur dem besseren Verständnis des (urbanen) Kontexts, und bietet damit die Basis für eine fundierte Lösung der eigenen Entwurfsaufgabe. Eine strukturelle Beschreibung von komplexen Situationen ermöglicht – durch Varianten und Szenarien – das Ausloten und Darstellen von systemimmanenten Potentialen.

In einem fünfstufigen Abstraktionsprozess wollen wir aus beobachteten räumlichen Situationen, mit Hilfe prototypischen Beschreibungen, der parametrischer Übersetzung und einer entsprechend dynamischen Szenarien-Analyse, ein idealtypisches Modell der zugrundeliegenden Struktur extrahieren.

OBSERVE ► DESCRIBE ► CODE ► VARY ► IDEALISE

Vorbehaltlich der Bewilligung von Studienqualitätsmitteln werden wir eine dreitägige Exkursion nach Wrocław durchführen.

TERMINE
Seminartag: Donnerstag
Auftakt: Donnerstag 05.04., 11 Uhr – ISE, 13.OG
Exkursion: 27. – 29.4.

Ansprechpartner:
Amir Touhidi

AQUAKULTUR

Das diesjährige Städtebauliche Projekt ist in Kiel, am östlichen Fördeufer verortet. Der Stadtteil Ellerbek sowie das benachbarte Wellingdorf sind als traditionelle Arbeiterquartiere besonders stark von den Folgen des wirtschaftlichen Strukturwandels, von der Industrie- zur Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft, betroffen. Darüber hinaus ist das Kieler Ostufer stärker als in anderen Kieler Stadtteilen durch städtebauliche, bauliche und freiraumbezogene Missstände gekennzeichnet.

Seit Ende der 1980er Jahre wurde durch erhebliche Investitionen begonnen, das Quartier aufzuwerten und durch gezielte Ansiedelungen von Forschung und Kulturinstitutionen aufzuwerten. Der Aufbau des GEOMAR, als führende Meeresforschungseinrichtung Europas, sowie die Umstrukturierung des ehemaligen Seefischmarktes am Südufer in ein modernes Zentrum für maritime Technologie nehmen hierbei einen besonderen Stellenwert ein. Für das Ziel, den Schwentinemündungsbereich zu einem für das ganze Ostufer zukunftsweisenden maritimen Cluster aus Forschung, Wohnen und Arbeiten zu entwickeln, bedarf es einer weiteren Stärkung dieses Schwerpunktes bei gleichzeitiger, gezielter Investition sowohl im Wohnungsbau als auch im öffentlichen Raum. Die derzeit von der Marine beanspruchte Fläche entspricht nicht dem Leistungsprofil des Standortes und ließe sich durch eine weitere Spezialisierung deutlich verringern. Die dadurch nutzbaren Liegenschaften sollen die Potenziale des Standortes weiter ausbauen und als Quartier AQUAKULTUR eine heterogene Nachbarschaft für maritime Forschung, Wohnen der unterschiedlichsten Ausprägung, sowie für Gewerbe in verschiedenen Maßstäben ermöglichen.

Aurelia Goldlücke & Henrike Gosda, Fabian Bähr & Joshua Gobrecht, Caroline Zessack & Lukas Hertwig, Marie Hilmer & Marie Lebon, Albert Papenhausen Fuster & Friedrich Brockmann, Antonia von Arnim & Ioannis Kefalas 

Betreuung
Martin Franck, Carla Kern, Jonathan Nestler, Denise Raddatz,
Larisa Tsvetkova, Amir Touhidi

Ansprechpartner:
Amir Touhidi

ELEKTROPOLIS

Städtebauliches Projekt Wintersemester 2017/18

Berlin Schöneweide im heutigen Bezirk Treptow-Köpenick war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der größten Industriestandorte Deutschlands. Nach der Wende brachliegend, wurden Anfang der 2000er Jahre einige Industrieanlagen saniert und umgenutzt.

Noch heute brachliegende Areale verlangen nach Konzepten urbanen Wohnraums und innovativem städtischen Zusammenlebens in dem wachsenden Bezirk.

Das Entwurfsareal befindet sich direkt an der Spree vis-á-vis der ehemaligen AEG Stadt und der dort seit 2006 ansässigen Hochschule für Technik und Wirtschaft (u.a. mit dem Fachbereich für Gestaltung und Kultur). Das Gebiet umfasst ca. 10ha und liegt zwischen Fließ-, Spree- und Hasselwerderstraße.

Die besondere Lage des Entwurfsareals am Ufer der Spree, in unmittelbarer Nähe zum Campus Wilhelminenhof und der ehemaligen AEG Stadt setzt das Areal in einen spannungsvollen Kontext und zeigt das große Potential auf, hier ein Quartier mit urbaner Identität zu entwickeln.

Clara Albert & Leon Kremer, Adrian Ammon & Jaroslaw Makarchuk, Nele Zimmermann & Felix Zintel, Antonia Ludwig & Antonia Stöcker, Marike Postel & Sara Bauer, Senta Schrewe & Robert Schröder

Betreuung
Jonathan Nestler, Amir Touhidi, Till Griesemann, Denise Raddatz, Paulin Sensmeier, Alina Vogel, Larisa Tsvetkova