{"id":10552,"date":"2025-03-10T10:30:00","date_gmt":"2025-03-10T09:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tu-braunschweig-isl.de\/STAEDTEBAU_UND_ENTWURFSMETHODIK\/?p=10552"},"modified":"2025-03-10T10:50:36","modified_gmt":"2025-03-10T09:50:36","slug":"10552","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tu-braunschweig-isl.de\/STAEDTEBAU_UND_ENTWURFSMETHODIK\/?p=10552","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>URBAN UTOPIA REVISITED<\/strong> &#8211; Kompaktentwurf + Seminar<\/p>\n\n\n\n<p>St\u00e4dte, die auf eigenen Beinen von New York \u00fcber den Atlantik bis zu den W\u00fcsten Nordafrikas wandeln, schwimmende autonome Kolonien vor den K\u00fcsten Japans oder eine Parallelstadt die aus dem Berliner Untergrund die totalit\u00e4ren Strukturen der Oberstadt bek\u00e4mpft. Dies sind nur drei Beispiele von urbanen Utopien wie sie zahlreich im Laufe des 20. Jahrhunderts von Architekturschaffenden formuliert wurden. Die Motive dieser Entw\u00fcrfe variieren von der Vision neuer Lebensweisen \u00fcber den Hunger nach neuem Bauland bis hin zum Drang nach politischen und gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Blick auf die Gegenwart l\u00e4sst kollektive Visionen vergleichbarer Gr\u00f6\u00dfenordnung scheinbar vermissen \u2013 dabei m\u00fcsste der von multiplen Krisen gepr\u00e4gte Zeitgeist ein ebenso breites thematisches Spektrum an Fragestellungen er\u00f6ffnen. Daraus ergibt sich die zentrale Frage: <br><em>Wie stellen wir uns \u2013 als Gemeinschaft \u2013 die zukunftsf\u00e4higen, vision\u00e4ren oder krisenresilienten st\u00e4dtischen Strukturen von \u00fcbermorgen vor?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ziel des Moduls ist es, die Gedankenexperimente dieser Entw\u00fcrfe wieder aufzunehmen und eigene Utopien in st\u00e4dtebaulichen Ma\u00dfst\u00e4ben zu entwickeln, welche sich gezielt mit einer selbstgew\u00e4hlten gegenw\u00e4rtigen Problemstellung auseinandersetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur tiefergehenden inhaltlichen Auseinandersetzung werden im Seminarteil des Moduls zun\u00e4chst Ursprung und Definition des Begriffs Utopie er\u00f6rtert, gefolgt von der Analyse verschiedener Referenzprojekte wie den eingangs genannten von Archigram, den japanischen Metabolisten oder Lebbeus Woods.<\/p>\n\n\n\n<p>Im zweiten hieran anschlie\u00dfenden Teil, dem Kompaktentwurf, gilt es sich eine eigene Problemstellung zu suchen und eine utopische Idee zu formulieren. Der Fokus liegt hierbei auf dem Ausformulieren eines klaren Konzepts, welches durch eine starke Erz\u00e4hlung in Plan und Modell begleitet werden soll. Praktische Zw\u00e4nge r\u00fccken in den Hintergrund, um dem Gedankenexperiment den notwendigen Freiraum zu geben:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWenn die utopischen Oasen austrocknen, breitet sich eine W\u00fcste von Banalit\u00e4t und Ratlosigkeit aus\u201c<\/em>                   \u2013 J\u00fcrgen Habermas in \u201eDie Neue Un\u00fcbersichtlichkeit\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Termine:<\/strong><br>14.05. Pr\u00e4sentation Seminarergebnisse<br>04.06. Kolloquium KE<br>02.07. Pr\u00e4sentation KE<\/p>\n\n\n\n<p>Die w\u00f6chentlichen Seminar-\/Korrekturzeiten finden ebenfalls mittwochs &#8211; vorwiegend vormittags \u2013 statt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Organisatorisches:<\/strong> <br>Das Modul gliedert sich in einen Seminar- und einen Entwurfsteil, beide Teile k\u00f6nnen nur zusammen belegt werden. Die Bearbeitung des Entwurfsteils kann in Einzel- oder Partnerarbeit erfolgen. Die Anmeldung muss zwingend \u00fcber TuConnect erfolgen und dient der Registrierung beim Pr\u00fcfungsamt. F\u00fcr Bachelorstudierende, welche bereits ein Seminar im Bachelorstudium belegt haben, kann unter Beachtung der Pr\u00fcfungsordnung eine Anrechnung des Seminarteils f\u00fcr das Masterstudium in R\u00fccksprache mit dem Pr\u00fcfungsamt erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Ansprechpartner<br>Eicke Janas<\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>URBAN UTOPIA REVISITED &#8211; Kompaktentwurf + Seminar St\u00e4dte, die auf eigenen Beinen von New York \u00fcber den Atlantik bis zu den W\u00fcsten Nordafrikas wandeln, schwimmende autonome Kolonien vor den K\u00fcsten Japans oder eine Parallelstadt die aus dem Berliner Untergrund die totalit\u00e4ren Strukturen der Oberstadt bek\u00e4mpft. 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