{"id":3420,"date":"2014-09-29T11:26:04","date_gmt":"2014-09-29T09:26:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tu-braunschweig-isl.de\/STAEDTEBAU_UND_ENTWURFSMETHODIK\/?p=3420"},"modified":"2017-12-25T17:37:15","modified_gmt":"2017-12-25T16:37:15","slug":"from-cotton-to-culture-02","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tu-braunschweig-isl.de\/STAEDTEBAU_UND_ENTWURFSMETHODIK\/?p=3420","title":{"rendered":"from cotton to culture #02"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3423\" src=\"https:\/\/www.tu-braunschweig-isl.de\/STAEDTEBAU_UND_ENTWURFSMETHODIK\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/masterthesis.png\" alt=\"masterthesis\" width=\"600\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.tu-braunschweig-isl.de\/STAEDTEBAU_UND_ENTWURFSMETHODIK\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/masterthesis.png 500w, https:\/\/www.tu-braunschweig-isl.de\/STAEDTEBAU_UND_ENTWURFSMETHODIK\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/masterthesis-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/p>\n<p><strong>Kreativquartier Leipzig Plagwitz\/Lindenau<\/strong><\/p>\n<p>Leipzig geh\u00f6rt zu den dynamischsten Gro\u00dfst\u00e4dten Europas und bietet Tradition und Innovation auf engstem Raum. Sie ist die \u00e4lteste Messestadt der Welt, Stadt des Buches, die ehemalige Wirkungsst\u00e4tte Bachs und Goethes und mit der Hochschule f\u00fcr Grafik und Buchkunst die Wiege der \u201eLeipziger Schule\u201c. Mit dem neuen Messegel\u00e4nde, dem neuen Museum f\u00fcr bildende K\u00fcnste, mit der Ansiedlung von BMW und Porsche, mit einem der modernsten Verkehrsflugh\u00e4fen Europas und dem neuen City-Tunnel gibt es zahlreiche Impulse f\u00fcr einen weiter wachsenden Kreativ-, Wissens- und Wirtschaftsstandort.<br \/>\nBesonders der Leipziger Westen erlebt eine Renaissance. Hier wurde im 19. Jahrhundert der wirtschaftliche Erfolg Leipzigs begr\u00fcndet. Zwischen 1860 und 1900 beg\u00fcnstigte der Ausbau der Infrastruktur die Ansiedlung einer Vielzahl neuer Industriebetriebe und Plagwitz entwickelte sich von einem Vorort zu einem dichtbesiedelten Stadtteil Leipzigs. Nach der friedlichen Revolution und dem damit verbundenen Niedergang der traditionellen Industrielandschaft verzeichneten weite Bereiche Leerstand und Brachen. Als mit dem internationalen Erfolg der \u201eNeuen Leipziger Schule\u201c und ihrem bekanntesten Vertreter Neo Rauch Mitte der 1990er Jahre die Stadt Leipzig von Galeristen zur \u201eWelthauptstadt der Kunst\u201c ausgerufen wurde, eroberten sich Studenten und Kreative die zahlreichen Freir\u00e4ume und der Leerstand ist neuem Leben gewichen. Auf dem Gel\u00e4nde der ehemaligen Baumwollspinnerei hat sich eine rege Kunst- und Kulturszene etabliert, die dem gesamten Stadtteil eine eigenst\u00e4ndige Pr\u00e4gung verleiht. Heute ist das ehemalige Leipziger Industriegebiet ein aufstrebender und schnell wachsender Stadtteil mit individuellem Charakter.<br \/>\nDas zu bearbeitende Areal erstreckt sich vom \u201eJahrtausendfeld\u201c&nbsp; im Osten entlang der \u201eSpinnerei\u201c bis zur L\u00fctzner Stra\u00dfe im Westen und birgt gro\u00dfe Potentiale einer Transformation und Reurbanisierung. Der das Grundst\u00fcck begleitende Karl-Heine-Kanal verleiht dem Areal als stadtteilverbindendes Element sowie als wiederentdeckter Freizeit-und Erholungsraum eine hohe Freiraumqualit\u00e4t. Er entstand am Ende des 19.Jahrhunderts aus der Idee, Leipzig an das mitteleurop\u00e4ische Gew\u00e4ssernetz anzuschlie\u00dfen. Der Karl-Heine-Kanal war als Verl\u00e4ngerung des Leipzig-Saale-Kanals vom Hafen Lindenau in Richtung Innenstadt geplant. Infolge des Zweiten Weltkrieges blieben sowohl die beiden Kan\u00e4le als auch der Hafen unvollendet, bis in den Jahren 1993-96 der Karl-Heine-Kanal saniert wurde und mit dem ersten Baggerbiss im September 2012 mit dem Durchstich zum Lindenauer Hafen begonnen wurde.<br \/>\nDie Aneignung dieses Raumes zum Kreativquartier mit innovativen Wohn-und Arbeitsformen sowie die Integration dieses Gebietes in den st\u00e4dtischen Kontext erfordern Strategien, die sich sowohl mit der besonderen Historie und aktuellen Pr\u00e4gung dieses Stadtteils, als auch den zuk\u00fcnftigen \u00f6kologischen, \u00f6konomischen und sozialen Anforderungen auseinandersetzen, um den Anspr\u00fcchen eines zukunftsf\u00e4higen und r\u00e4umlich hochwertigen Quartiers mit individuellem Quarakter nachzukommen.<\/p>\n<p>Korreferent: Dr. Martin Peschken<\/p>\n<p>ab 29.09.2014, Bekanntgabe der Themen online<br \/>\n07.10.2014, bis 16.00Uhr, Verbindliche Entscheidung in der Gesch\u00e4ftsstelle Architektur<br \/>\n08.-09.10.2014, Exkursion Leipzig (voraussichtlich)<br \/>\n16.10.2014, Ausgabe der Aufgabenstellung im iSE<br \/>\n27.11.2014, Ende der R\u00fccktrittsfrist<br \/>\n05.03.2014, bis 12.00Uhr, Abgabe der Pl\u00e4ne iSE<br \/>\n12.03.2014, bis 12.00Uhr, Abgabe der Modelle iSE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreativquartier Leipzig Plagwitz\/Lindenau Leipzig geh\u00f6rt zu den dynamischsten Gro\u00dfst\u00e4dten Europas und bietet Tradition und Innovation auf engstem Raum. 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