{"id":3834,"date":"2015-04-01T16:48:51","date_gmt":"2015-04-01T14:48:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tu-braunschweig-isl.de\/STAEDTEBAU_UND_ENTWURFSMETHODIK\/?p=3834"},"modified":"2017-12-25T17:10:03","modified_gmt":"2017-12-25T16:10:03","slug":"alter-kohlebahnhof-dresden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tu-braunschweig-isl.de\/STAEDTEBAU_UND_ENTWURFSMETHODIK\/?p=3834","title":{"rendered":"ALTER KOHLEBAHNHOF &#8211; DRESDEN"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.tu-braunschweig-isl.de\/STAEDTEBAU_UND_ENTWURFSMETHODIK\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/titel1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3837\" src=\"https:\/\/www.tu-braunschweig-isl.de\/STAEDTEBAU_UND_ENTWURFSMETHODIK\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/titel1.jpg\" alt=\"titel\" width=\"600\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/www.tu-braunschweig-isl.de\/STAEDTEBAU_UND_ENTWURFSMETHODIK\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/titel1.jpg 500w, https:\/\/www.tu-braunschweig-isl.de\/STAEDTEBAU_UND_ENTWURFSMETHODIK\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/titel1-300x210.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Durch die Reorganisation von Stadt, wie die Aufgabe industrieller Fl\u00e4chen oder den Bau von Infrastrukturen, entstehen Konversionsfl\u00e4chen, die f\u00fcr neue urbane Aktivit\u00e4ten genutzt werden k\u00f6nnen. Noch heute k\u00fcnden architektonisch und kulturhistorisch markante Geb\u00e4ude vom Industriezeitalter und seinen einschneidenden Auswir-kungen auf das Erscheinungsbild des Dresdner S\u00fcdwestens, der Wiege der Industrialisierung Dresdens. Ein identit\u00e4tsstiftendes Element ist u.a. der K\u00fchlturm des Heizkraftwerkes in unmittelbarer N\u00e4he des Bearbeitungsgebietes.<\/p>\n<p>Das ca. 26 ha gro\u00dfe Areal des alten Kohlebahnhofs befindet sich in direkter N\u00e4he zur Innenstadt und ist gepr\u00e4gt durch Relikte der ehemaligen Nutzung als Bahnhof mit seinen linearen topografischen Strukturen sowie durch sein fragmentarisches Umfeld. Es besitzt ein hohes Potenzial hinsichtlich der st\u00e4dtebaulichen Integrationsf\u00e4higkeit von neuen Nutzungs- und Baustrukturen.<\/p>\n<p>Ein wichtiges Ziel der Masteraufgabe ist u.a. die St\u00e4rkung vorhandener Potenziale durch die Verbesserung struktureller und gestalterischer Defizite. Es sollen neue r\u00e4umliche Zusammenh\u00e4nge und Funktionsbez\u00fcge \u00fcber das ehemalige Bahnareal hinaus entwickelt werden, ebenso gilt es auch Impulse aus dem Areal in das st\u00e4dtische Umfeld zu \u00fcbertragen. Den programmatischen Schwerpunkt bilden die Aktivit\u00e4ten Wohnen und Arbeiten.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der etablierten traditionellen Hierarchien und Typologien sind ungew\u00f6hnliche, experimentelle L\u00f6sungen f\u00fcr unterschiedlichste Lebensformen und in unterschiedlichen Raumdispositionen gefragt. Das neue Quartier soll durch einen Anteil von tempor\u00e4ren Wohnformen und neuen Raumkonzepten f\u00fcr Arbeiten, Produktion und Kultur erg\u00e4nzt werden. Dar\u00fcber hinaus ist die Integration eines Gymnasiums mit Sportfl\u00e4chen ein wichtiger Bestandteil des Raumprogramms.<\/p>\n<p>Weitere programmatische Ebenen stimulieren eine erlebnisreiche st\u00e4dtische Matrix. Durch die unmittelbare N\u00e4he zur Wei\u00dferitz und dem Wei\u00dferitzgr\u00fcnzug werden hohe Anspr\u00fcche an die Freiraumgestaltung gestellt. Daher ist ebenso ein Thema der Masterthesis, das Potential dieses stadtteilverbindenden Elements auszuloten. Neben horizontalen Verdichtungsformen sind auch vertikale Geb\u00e4udetypologien vorstellbar.<\/p>\n<p>Ziel ist es ein, zukunftsf\u00e4higes und lebenswertes Stadtquartier zu entwerfen, das den Anspr\u00fcchen an Urbanit\u00e4t ebenso wie \u00f6kologischen, \u00f6konomischen und sozialen Anforderungen entspricht. Das neue Quartier ist in das bestehende Stadtgef\u00fcge zu integrieren und soll sich mit einer eigenst\u00e4ndigen Identit\u00e4t im Bewusstsein der Stadt verankern.<\/p>\n<p>Prof. Uwe Brederlau<br \/>\nProf. Gabriele G. Kiefer (Korreferentin)<\/p>\n<p>Ausgabe Masterthesis: 16.04.2015, in Dresden<br \/>\nExkursion: 16.-17.04.2015<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch die Reorganisation von Stadt, wie die Aufgabe industrieller Fl\u00e4chen oder den Bau von Infrastrukturen, entstehen Konversionsfl\u00e4chen, die f\u00fcr neue urbane Aktivit\u00e4ten genutzt werden k\u00f6nnen. Noch heute k\u00fcnden architektonisch und kulturhistorisch markante Geb\u00e4ude vom Industriezeitalter und seinen einschneidenden Auswir-kungen auf das Erscheinungsbild des Dresdner S\u00fcdwestens, der Wiege der Industrialisierung Dresdens. 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