Durch gesellschaftliche Veränderungen wie die Verkehrswende und die fortschreitende Digitalisierung, die das Arbeiten und Handeln erheblich verändern, und katalysiert durch die Corona-Pandemie, besteht dringender Handlungsbedarf für eine neue räumliche und programmatische Ausrichtung der Braunschweiger Innenstadt. Zusätzlich erfordert die fortschreitende Klimakrise eine neue Betrachtung städtischer Räume, insbesondere in großflächig versiegelten Bereichen, wie man sie häufig in Innenstädten vorfindet. Schon heute fehlt es dem Stadtzentrum durch fehlende Nutzungsmischung, Leerstand und wenig grünräumlich gestaltete öffentliche Räume an Attraktivität. Wie muss die zukünftige Innenstadt gestaltet sein, um resilienter auf gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren und den unterschiedlichen Bedürfnissen der Stadtbewohner*innen und -besucher*innen gerecht zu werden?

Der Johannes-Göderitz-Preis 2024 setzt hier an und möchte die Entwicklung zukunftsfähiger Innenstadt-Konzepte für die Stadt Braunschweig fördern. Für eine neue Gesamtkonzeption, die ein neues Bild der Innenstadt aufzeigen soll, soll der heutige Citybereich, der Bereich innerhalb der vier Kerntangenten, betrachtet werden. Die Umsetzung des Gesamtkonzeptes soll in einem städtebaulichen Vertiefungsbereich im Rahmen von Umnutzungs-, Abbruch- oder Um/Anbaukonzepten detaillierter erläutert werden

An den Entwurf ist die Mastervertiefung Potenzialort Großstruktur mit einer Exkursion vom 04.-06.04 nach Nordrhein-Westfalen.

Auftaktsymposium
Vom 17.-18. April findet ein Auftaktsymposium mit den teilnehmenden Hochschulen in Braunschweig statt. 

Termine
Einführungsveranstaltung: 02.04.2024
Abschlusspräsentation: 09.07.2024
Regeltermin: Dienstag

Ansprechpartnerin
Marie Jacobsen