PROFIL

Was uns bewegt
Die Stadt der Zukunft: Wie sieht sie aus? Von wem wird sie geschaffen? Wie wird dort gelebt und gearbeitet? Mit welchen lokalen Antworten reagiert sie auf die globalen Herausforderungen? Und wie wird die Stadt von morgen von modernen Technologien und gesellschaftlichen Entwicklungen beeinflusst? Vor dem Hintergrund dieser Fragen erscheint die Gestaltung unserer städtischen Räume wichtiger als je zuvor. Unsere Arbeit bewegt sich im Spagat zwischen Idealismus und Pragmatismus, zwischen Kreativität und Struktur, zwischen gestalterischen Grundlagen und konzeptionellem Denken. Ambitionierte Ideen werden gemeinsam mit Studierenden formuliert und im Entwurf umgesetzt. Bewegende Fragestellungen werden in praxisbezogenen Forschungsprojekten in unserem Team gemeinsam mit kooperierenden Instituten und Kommunen bearbeitet. Bereits erprobte und experimentelle Methoden sowie Augenhöhe in der Zusammenarbeit mit Studierenden und Partner*innen bilden eine Grundlage unserer Arbeit. Eine zukunftsfähige Gestaltung der Stadt ist nicht nur eine soziale, wirtschaftliche, energetische und ökologische Notwendigkeit, sondern auch unsere Leidenschaft.

Wie wir arbeiten

Zentrales Betätigungsfeld des Instituts für Städtebau und Entwurfsmethodik ist die Erforschung und Erprobung von Strategien und Konzepten zur nachhaltigen Stadtentwicklung und die Untersuchung von aktuellen, themenbezogenen Einzelaspekten hinsichtlich zukünftiger Stadt- und Siedlungsstrukturen. Das Generieren von zeitgemäßen, urbanen Entwicklungs- und Transformationsprozessen bildet dabei die Grundlagen für die potentielle Gestaltung von Stadt- und Kulturraum im Sinne eines städtebaulichen und konzeptionellen Entwerfens. Bei dieser gestaltenden Formgebung urbaner Räume stehen experimentelle städtebauliche Entwurfsmethodiken in Verbindung mit digitalen Simulations- und Entwurfsmethoden im Vordergrund. Städtebau wird dabei als ein vielschichtiger, mehrdimensionaler und dynamischer Gestaltungsprozess verstanden, der auf die Zukunft projektiert ist. Um diesen in analytischen Verfahren abzubilden und Synthesefähigkeit sowie Entscheidungen anhand von aufbereitetem Datenmaterial herzustellen, wird mit computerunterstützten Methoden und Modellen gearbeitet. Die technische Infrastruktur und die Kompetenzen im Umgang mit dieser Technik an der Schnittstelle Entwurf-Modell (analog und digital), bündeln sich im Fachgebiet.