ZUKUNFTSSTADT – Leinen los für die Stadt von morgen

///// Wissenschaftsjahr 2015: Mitmach-Ausstellung „Zukunftsstadt“ an Bord der MS Wissenschaft in Hannover

Die MS Wissenschaft in Braunschweig
23.05. – 26.05.2015, Hafen Braunschweig-Veltenhof, Hafenstraße

 

Eröffnung der MS Wissenschaft 2015 Zukunftsstadt.
Eröffnung der MS Wissenschaft 2015 Zukunftsstadt.

Fotos: Ilja Hendel/Wissenschaft im Dialog

Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft macht auf seiner großen Tour durch rund 40 Städte in Deutschland und Österreich vom 28. bis 31. Mai 2015 in Hannover Station. Die Ausstellung „Zukunftsstadt“ auf dem 103 Meter langen Frachtschiff steckt voller Ideen und Erkenntnisse aus der Forschung. An Bord ist auch ein Exponat der in Hannover ansässigen Akademie für Raumforschungund Landesplanung – Leibniz-Forum für Raumwissenschaften.

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Posted: Mai 20th, 2015
at 11:59am by Florian Holik


Kategorien: Aktuell

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AUSSTELLUNG & BOOK RELEASE
CAMPUS + STADT

/////Analysen, Strategien und Szenarien für die stadträumliche Entwicklung der Technischen Universität Braunschweig

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Im städtischen Maßstab bleiben besonders große Energieeinsparpotentiale ungenutzt. Auf dem Weg zur CO2-neutralen und energieeffizienten Stadt müssen die Ansätze zur energetischen Bestandssanierung im städtischen Zusammenhang über technische Einzellösungen hinausgehen. Dabei werden die Grundvoraussetzungen für die Nachhaltigkeit einer Stadtstruktur bereits im Entwurfsprozess determiniert.
Sowohl die Ausstellung CAMPUS + STADT als auch die gleichnamige Publikation präsentieren die vom Institut für Städtebau und Entwurfsmethodik entwickelten Ergebnisse des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekts EnEff Campus: blueMAP TU Braunschweig, welches die Projektierung eines integralen energetischen Masterplans durch die ganzheitliche Betrachtung über interdisziplinär aufgestellte Partner zum Ziel hat.
In Szenarien und Visionen werden mögliche Gestaltungsvarianten aufgezeigt, welche einem modularen Prinzip folgen, so dass sie anpassbar auf verschiedene, auch unvorhersehbare Parameter bleiben. Austauschbare Einzelmaßnahmen gewährleisten zusätzliche Flexibilität künftiger Planungsprozesse. Der entwickelte städtebauliche Masterplan unterbreitet konkrete Handlungsvorschläge für die Zukunft, wobei die kritische Auseinandersetzung mit Faktoren zur energetischen Optimierung und zum effizienteren Umgang mit Ressourcen eine wesentliche Rolle spielt.

Ausstellung „CAMPUS + STADT“
Eröffnung: 02. Juni 2015, 17 Uhr
BDA Galerie im Torhaus
Am Wendentor 3   |   Braunschweig
Ausstellung: 03. & 04. Juni, 10-20 Uhr

Publikation „CAMPUS + STADT“, ISBN 978-3-9817355-0-5, 368 Seiten
20,- EURO zzgl. Versandkosten

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Posted: Mai 18th, 2015
at 12:24pm by Florian Holik


Kategorien: Aktuell,Ausstellungen,Forschung,Publikationen

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Verkehr der Zukunft – wie mobil wollen und können wir sein?

///// Donnerstag, 11. Juni, 19 Uhr, Haus der Wissenschaft Braunschweig, Pockelsstr. 11 | Aula | 3. OG, Eintritt frei

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Die Menschheit konzentriert sich immer mehr in den Städten. Das stellt die Metropolen vor ganz neue Herausforderungen, denn schon jetzt droht vielen der Verkehrskollaps. Dank neuer Technologien, Internet und Mobilgeräten können wir Individualverkehr, ÖPNV und Car- und Bike-Sharing-Angebote immer besser miteinander vernetzen, automatisieren und die Verkehrsströme somit intelligenter steuern. Wie wird der Verkehr der Zukunft aussehen? Wie wird er unser Leben prägen? Wie viel Mobilität wollen und brauchen wir überhaupt, wenn digitale Vernetzung Telekonferenzen und Telearbeit immer besser und bequemer macht? Und wie viel Mobilität können wir uns überhaupt noch leisten in Zeiten des Klimawandels?

 

Diskussion mit

Prof. Dr. Karsten Lemmer
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

Prof. Dr. Claudia Langowsky
Fachhochschule Brandenburg

Prof. Dr. Brigitte Wotha
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

Prof. Uwe Brederlau
Technische Universität Braunschweig

Moderation
Jens Lubbadeh
Wissenschaftsjournalist

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Posted: Mai 17th, 2015
at 10:54am by Florian Holik


Kategorien: Aktuell

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ALTER KOHLEBAHNHOF – DRESDEN

/////Masterthesis

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Durch die Reorganisation von Stadt, wie die Aufgabe industrieller Flächen oder den Bau von Infrastrukturen, entstehen Konversionsflächen, die für neue urbane Aktivitäten genutzt werden können. Noch heute künden ar-chitektonisch und kulturhistorisch markante Gebäude vom Industriezeitalter und seinen einschneidenden Auswir-kungen auf das Erscheinungsbild des Dresdner Südwestens, der Wiege der Industrialisierung Dresdens. Ein iden-titätsstiftendes Element ist u.a. der Kühlturm des Heizkraftwerkes in unmittelbarer Nähe des Bearbeitungsgebie-tes.

Das ca. 26 ha große Areal des alten Kohlebahnhofs befindet sich in direkter Nähe zur Innenstadt und ist geprägt durch Relikte der ehemaligen Nutzung als Bahnhof mit seinen linearen topografischen Strukturen sowie durch sein fragmentarisches Umfeld. Es besitzt ein hohes Potenzial hinsichtlich der städtebaulichen Integrationsfähigkeit von neuen Nutzungs- und Baustrukturen.

Ein wichtiges Ziel der Masteraufgabe ist u.a. die Stärkung vorhandener Potenziale durch die Verbesserung struk-tureller und gestalterischer Defizite. Es sollen neue räumliche Zusammenhänge und Funktionsbezüge über das ehemalige Bahnareal hinaus entwickelt werden, ebenso gilt es auch Impulse aus dem Areal in das städtische Umfeld zu übertragen. Den programmatischen Schwerpunkt bilden die Aktivitäten Wohnen und Arbeiten.

Außerhalb der etablierten traditionellen Hierarchien und Typologien sind ungewöhnliche, experimentelle Lösungen für unterschiedlichste Lebensformen und in unterschiedlichen Raumdispositionen gefragt. Das neue Quartier soll durch einen Anteil von temporären Wohnformen und neuen Raumkonzepten für Arbeiten, Produktion und Kultur ergänzt werden. Darüber hinaus ist die Integration eines Gymnasiums mit Sportflächen ein wichtiger Bestandteil des Raumprogramms.

Weitere programmatische Ebenen stimulieren eine erlebnisreiche städtische Matrix. Durch die unmittelbare Nähe zur Weißeritz und dem Weißeritzgrünzug werden hohe Ansprüche an die Freiraumgestaltung gestellt. Daher ist ebenso ein Thema der Masterthesis, das Potential dieses stadtteilverbindenden Elements auszuloten. Neben hori-zontalen Verdichtungsformen sind auch vertikale Gebäudetypologien vorstellbar.

Ziel ist es ein, zukunftsfähiges und lebenswertes Stadtquartier zu entwerfen, das den Ansprüchen an Urbanität ebenso wie ökologischen, ökonomischen und sozialen Anforderungen entspricht. Das neue Quartier ist in das bestehende Stadtgefüge zu integrieren und soll sich mit einer eigenständigen Identität im Bewusstsein der Stadt verankern.

Prof. Uwe Brederlau
Prof. Gabriele G. Kiefer (Korreferentin)

Ausgabe Masterthesis: 16.04.2015, in Dresden
Exkursion: 16.-17.04.2015

 

/////Sommersemester 2015

Posted: April 1st, 2015
at 4:48pm by Florian Holik


Kategorien: Aktuell,Masterthesis

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Glückwunsch!

///// Neuer Markt Rotenburg, Studierendenwettbewerb

Der Studierendenwettbewerb “Neuer Markt Rotenburg” ist entschieden. Wir beglückwünschen alle Preisträger:

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1. Preis: Lena Moser
2. Preis: Laura Nixon
3. Preis: Marcus Gläserner

Ankauf 1: Carolin Eichelberger
Ankauf 2: Kristina Öhlmann

Jurymitglieder:

Anna Viader Soler (Landschaftsarchitektin aus Berlin)
Melanie Humann (Ingenieurin im Bereich nachhaltiger Städtebau aus Dresden)
Hartmut Leefers (CDU)
Hedda Braunsburger (SPD)
Matthias Hülsemann (Die Grünen)
Jörg-Henner Gresbrand (Stadt Rotenburg)

Nachstehende Galerie zeigt die Entwürfe von Lena Moser und Kristina Öhlmann:

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Posted: März 17th, 2015
at 11:02am by Florian Holik


Kategorien: Aktuell,Ferienentwurf

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STADT & SILHOUETTE

///// Johannes-Göderitz-Preis 2015, Konzepte für das Dresdner Elbufer

Auslober: Technische Universität Dresden,
Institut für Städtebau, i.V. Manuel Bäumler

Ausgabe Auslobung: 01.04.2015,
Abgabe Wettbewerb: 21.08.2015

Technische Universität Dresden,
Technische Universität Braunschweig,
Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg,
Technische Universität Darmstadt,
Leibniz Universität Hannover

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Posted: März 12th, 2015
at 8:35pm by Florian Holik


Kategorien: Aktuell

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Geschützt: CAD Eins

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Posted: März 11th, 2015
at 6:02pm by Florian Holik


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Wohnquartier Kälberwiese

///// Städtebauliches Projekt, Wohnquartier Kälberwiese

Der steigende Bedarf an Wohnungen und das Freiwerden der Bezirkssportanlage „Kälberwiese“, eröffnen für die Stadt Braunschweig und das westliche Ringgebiet neue Möglichkeitsräume für zukünftige Formen des Zusammenlebens. Das innenstadtnahe Areal westlich des Braunschweiger Ringgleises bietet großes Potential, um aus dem städtischen Kontext heraus ein urbanes Stadtquartier mit starker Identität zu entwickeln.

Ein Großteil des frei werdenden, ehemaligen Sportareals ist für das Wohnen vorgesehen. Gefragt sind unterschiedliche Wohnwelten, die auch außerhalb der etablierten und tradierten Muster vorstellbar sind. Es sind solche innovative Wohnformen ausdrücklich gefordert, die innerstädtisches und qualitätvolles Wohnen ermöglichen.

Große Ansprüche werden auch an das Freiraumkonzept gestellt. Die Lage am Ringgleis und der kleinen Mittelriede sollen genutzt werden, um qualitätvolle Freiräume zu entwickeln.

Stadt besteht per se aus einem weiten Spektrum sich ergänzender und gegenseitig bedingender Aktivitäten. Entsprechend sind je nach Konzept die weiteren Nutzungen zu wählen und zu gewichten. Benötigt das neue Quartier beispielsweise zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten, Cafés, Bars, Arbeitsplätze und gewerbliche Flächen? Ebenso ist zu prüfen, welche soziale Infrastruktur notwendig ist: Schulen, Kindergärten, Kinderkrippen und Spielplätze. Oder ist all dies bereits in ausreichender Dimension vorhanden? Und – welche Charakteristik kennzeichnet den zukünftigen Stadtteil?

Die nachstehende Galerie zeigt Ergebnisse der Vorübung “Struktur und Raumfolge” von: 1. Rebekka Kühn und Max Lingke, 2. Fabian Schwindling und Joshua Gosslar, 3. Mona Kraienhorst und Frederike Ebert, 4. Laura Brüggemann und Julian Griese

///// WS 2014/15

Posted: Februar 12th, 2015
at 9:00am by fabrizio silvano


Kategorien: Aktuell,Städtebauliches Projekt

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BER – Wer kriegt’s gebacken?

///// BER – Wer kriegt’s gebacken?, Stegreif 2014/15

 

BER - Wer kriegt's gebacken?

Zum sechsten Mal lobt competionline den eat city-Lebkuchenwettbewerb aus. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits leckere Lösungen für das Stadtschloss, den Flughafen Tempelhof und das Einheitsdenkmal gefunden wurden, kommt nun eine Back-Aufgabe, an der sich schon mancher die Finger verbrannt hat:
Flughafen Berlin Brandenburg
Die Leidensgeschichte dieses Leuchtturmprojekts füllt Bau- und Gerichtsakten. Werden von diesem Flughafen jemals Flugzeuge in den Himmel steigen oder was soll sonst mit dem BER geschehen? Wer hat eine Lösung?
BER – wer kriegt’s gebacken?

Aufgabe
https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/174592/anmeldung

Der Stegreif ist eine Einzelarbeit!

Abgabeleistungen
01. Backwerk
02. Verfassererklärung
Dem Backwerk ist die von competitionline bereitgestellte Verfassererklärung oder eine eigenständig erstellte formlose Verfassererklärung in einem verschlossenen Briefumschlag beizufügen.
03. 4 Bilddateien (Format jpg) und ein Beschreibungstext (maximal 1.800 Zeichen, Format pdf) als EMail an ise@tu-bs.de.

Abgabe
Abgabe: Montag, 15.12.2014, bis 12.00 Uhr im Architekturpavillon
Abgabe online: 15.01.2014, bis 15.00 Uhr

Präsentation
Eine Präsentation aller Kuchen erfolgt nicht. Wir möchten jedoch je nach Beteiligung am 16.12.2014 zwischen 10.00 und 12.00Uhr alle Institute und Zeichensäle zum gemeinsamen Kuchenessen einladen. Hierbei werden die besten Kuchen natürlich auch prämiert.

///// WS 2014/15

 

Posted: Dezember 12th, 2014
at 10:00am by Florian Holik


Kategorien: Stegreif,Stegreif

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Ausstellungseröffnung Johannes-Göderitz-Preis 2014

///// stadtHYBRID, Johannes-Göderitz-Preise 2014

26.11.2014, Ausstellungseröffnung Johannes-Göderitz-Preis 2014

Eröffnungsvorträge von:
Heinz-Georg Leuer, Stadtbaurat Stadt Braunschweig
Prof. Uwe Brederlau, Institut für Städtebau und Entwurfsmethodik, TU Braunschweig

Die Ausstellung läuft vom 26.11.2014 bis 02.01.2015.

Impressionen Ausstellungseröffnung

 

///// WS 2014/15, 26.11.2014

Posted: Dezember 10th, 2014
at 2:34pm by Florian Holik


Kategorien: Aktuell,Ausstellungen

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Ausstellung Johannes-Göderitz-Preis 2014

///// stadthybrid, Ausstellung studentischer Ideenwettbewerb, Johannes-Göderitz-Preis 2014

Die Ausstellungseröffnung von 18 Wettbewerbsbeiträgen findet am 26.11.14 um 14.30 Uhr im Rathaus Braunschweig 2.OG statt.

 

Ausstellung Johannes-Göderitz-Preis 2014

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Posted: November 20th, 2014
at 7:05pm by Florian Holik


Kategorien: Aktuell

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Exkursion Leipzig

///// Masterthesis “from cotton to culture #02″

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///// WS 2014/15

Posted: Oktober 17th, 2014
at 11:19pm by Florian Holik

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Kategorien: Exkursionen,Masterthesis

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from cotton to culture #02

//// Masterthesis WS 2014/15

masterthesis

 

Kreativquartier Leipzig Plagwitz/Lindenau

Leipzig gehört zu den dynamischsten Großstädten Europas und bietet Tradition und Innovation auf engstem Raum. Sie ist die älteste Messestadt der Welt, Stadt des Buches, die ehemalige Wirkungsstätte Bachs und Goethes und mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst die Wiege der „Leipziger Schule“. Mit dem neuen Messegelände, dem neuen Museum für bildende Künste, mit der Ansiedlung von BMW und Porsche, mit einem der modernsten Verkehrsflughäfen Europas und dem neuen City-Tunnel gibt es zahlreiche Impulse für einen weiter wachsenden Kreativ-, Wissens- und Wirtschaftsstandort.
Besonders der Leipziger Westen erlebt eine Renaissance. Hier wurde im 19. Jahrhundert der wirtschaftliche Erfolg Leipzigs begründet. Zwischen 1860 und 1900 begünstigte der Ausbau der Infrastruktur die Ansiedlung einer Vielzahl neuer Industriebetriebe und Plagwitz entwickelte sich von einem Vorort zu einem dichtbesiedelten Stadtteil Leipzigs. Nach der friedlichen Revolution und dem damit verbundenen Niedergang der traditionellen Industrielandschaft verzeichneten weite Bereiche Leerstand und Brachen. Als mit dem internationalen Erfolg der „Neuen Leipziger Schule“ und ihrem bekanntesten Vertreter Neo Rauch Mitte der 1990er Jahre die Stadt Leipzig von Galeristen zur „Welthauptstadt der Kunst“ ausgerufen wurde, eroberten sich Studenten und Kreative die zahlreichen Freiräume und der Leerstand ist neuem Leben gewichen. Auf dem Gelände der ehemaligen Baumwollspinnerei hat sich eine rege Kunst- und Kulturszene etabliert, die dem gesamten Stadtteil eine eigenständige Prägung verleiht. Heute ist das ehemalige Leipziger Industriegebiet ein aufstrebender und schnell wachsender Stadtteil mit individuellem Charakter.
Das zu bearbeitende Areal erstreckt sich vom „Jahrtausendfeld“  im Osten entlang der „Spinnerei“ bis zur Lützner Straße im Westen und birgt große Potentiale einer Transformation und Reurbanisierung. Der das Grundstück begleitende Karl-Heine-Kanal verleiht dem Areal als stadtteilverbindendes Element sowie als wiederentdeckter Freizeit-und Erholungsraum eine hohe Freiraumqualität. Er entstand am Ende des 19.Jahrhunderts aus der Idee, Leipzig an das mitteleuropäische Gewässernetz anzuschließen. Der Karl-Heine-Kanal war als Verlängerung des Leipzig-Saale-Kanals vom Hafen Lindenau in Richtung Innenstadt geplant. Infolge des Zweiten Weltkrieges blieben sowohl die beiden Kanäle als auch der Hafen unvollendet, bis in den Jahren 1993-96 der Karl-Heine-Kanal saniert wurde und mit dem ersten Baggerbiss im September 2012 mit dem Durchstich zum Lindenauer Hafen begonnen wurde.
Die Aneignung dieses Raumes zum Kreativquartier mit innovativen Wohn-und Arbeitsformen sowie die Integration dieses Gebietes in den städtischen Kontext erfordern Strategien, die sich sowohl mit der besonderen Historie und aktuellen Prägung dieses Stadtteils, als auch den zukünftigen ökologischen, ökonomischen und sozialen Anforderungen auseinandersetzen, um den Ansprüchen eines zukunftsfähigen und räumlich hochwertigen Quartiers mit individuellem Quarakter nachzukommen.

Korreferent: Dr. Martin Peschken

ab 29.09.2014, Bekanntgabe der Themen online
07.10.2014, bis 16.00Uhr, Verbindliche Entscheidung in der Geschäftsstelle Architektur
08.-09.10.2014, Exkursion Leipzig (voraussichtlich)
16.10.2014, Ausgabe der Aufgabenstellung im iSE
27.11.2014, Ende der Rücktrittsfrist
05.03.2014, bis 12.00Uhr, Abgabe der Pläne iSE
12.03.2014, bis 12.00Uhr, Abgabe der Modelle iSE

 

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Posted: September 29th, 2014
at 11:26am by Florian Holik

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Kategorien: Aktuell,Masterthesis

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STADTGESTALTen

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Mehr als die Hälfte aller Menschen weltweit leben heute schon in städtischen Gebieten, Tendenz steigend. Dabei wollen die Bewohner zunehmend bei der Gestaltung ihres urbanen Umfeldes aktiv mitwirken. Bürgerbeteiligungen und partizipative Projekte sind inzwischen allgegenwärtig in der Stadt. Doch wie beeinflussen solche Projekte die Stadtgestalt?

Oft ist nicht sofort ersichtlich, warum bestimmte urbane Räume nicht funktionieren bzw. aus welchen Gründen sie von den Nutzern angenommen oder besetzt werden. Ein Perspektivenwechsel hilft dabei, Verständnis für die vielschichtigen Prozesse und Abläufe in einer Stadt bzw. einem Quartier zu entwickeln. Im Seminar werden wir der Aneignung von öffentlichem Raum in der Stadt nachgehen und parallel unterschiedliche Herangehensweisen an verschiedene Aspekte städtebaulicher Analysen vorstellen und diskutieren. Ergänzend dazu erfolgt in die Beschäftigung mit thematisch abgestimmter Literatur.

Das erarbeitete Wissen wird in Analysen Hamburger Stadtquartiere, in denen Bürgerinitiativen die Stadt mitgestalten, erprobt. Die Ergebnisse werden während des Seminars in Form von Pecha Kucha-Vorträgen durch die Studierenden vorgestellt und als Hausarbeit abgegeben.

Franziska Frisch und Kerstin Osterwaldt

Lotta Gärtner & Chantal Tillot

 

/////Sommersemester 2014

Posted: Mai 15th, 2014
at 10:16pm by Florian Holik


Kategorien: Seminare

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Campus der Zukunft

///// Stegreif, 25.-28.04.2014

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Postkarte, Hannes Langguth

„Unser Alltag wird zu einem wesentlichen Teil durch die Architektur bestimmt, die uns Tag für Tag umgibt“, heißt es bei Jürgen Tietz in „Geschichte der Architektur des 20. Jahrhunderts“. Im Alltag von Studierenden und Lehrenden in Braunschweig spielen dementsprechend die Areale unserer Universität mit ihren Gebäuden und Freiräumen eine wichtige Rolle. Doch wie kann der Campus der TU zukünftig aussehen?
Rund um das Thema Campus der Zukunft gibt es zurzeit diverse Debatten, welche auch in den Medien zu verfolgen sind. Die diskutierten Thesen gehen häufig davon aus, dass Onlinevorlesungen und Konsultationen via Internet immer wichtiger und somit physische Lernorte zunehmend aus dem Stadtbild verdrängt werden. Es sollte aber nicht vernachlässigt werden, dass Menschen, gerade in einem kreativen universitären Kontext, auf soziale Interaktion im Leben angewiesen sind. Architekten werden sich also weiterhin der Aufgabe zu stellen haben, Räume zu schaffen, welche als Lern- und Begegnungszentren funktionieren, verschiedene Lernerfahrungen ermöglichen und gleichzeitig den heutigen ökologischen Aspekten gerecht werden.

 

///// Sommer 2014

Posted: April 25th, 2014
at 9:00am by Florian Holik


Kategorien: Stegreif,Stegreif,Stegreif

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