I’m Mobility

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Der steigende Bedarf an Wohnungen, insbesondere an studentischen Wohnen in unmittelbarer Nähe zur Universität, die Neustrukturierung der Rettungsleitstelle Braunschweig, sowie der Brückenschlag
des nördlichen Ringgleises über die Oker eröffnen für die Stadt Braunschweig und das nördliche Ringgebiet neue Möglichkeitsräume
für zukünftige Formen des Zusammenlebens. Das universitätsnahe Areal „Hasenwinkel“, zwischen Hamburger Straße, Oker und dem BS Energy Kraftwerk gelegen, bietet großes Potential, um aus dem städtischen Kontext heraus ein urbanes Stadtquartier mit starker Identität zu entwickeln.

Ergebnisse von Jonathan Anders & Nils Aschemann, Saskia Tödter & Marienne Wissmann, Vanessa Wanfahrt & Merve Yerlikaya, Amelie Korkisch & Elisa Thänert, Britta Biehn & Jan Zöller

Entweder Oker?

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Der steigende Bedarf an Wohnungen und die Reaktivierung rund um das Grundstück der ehemaligen Spinnerei (Juteweg) eröffnen für die Stadt Braunschweig und das nördliche Ringgebiet neue Möglichkeitsräume für zukünftige Formen des Zusammenlebens. Das Areal zwischen Gewerbegebiet und Oker mit direktem Anschluss an das Ringgleis bietet großes Potential, um aus dem vorhandenen Kontext heraus ein urbanes Stadtquartier mit innovativer Identität zu entwickeln.

Das Areal ist durch seine Umgebung klar begrenzt. Im Norden verläuft die A392, östlich bildet die Oker auf der gesamten Länge des Areals die Raumgrenze, südlich verläuft das Ringgleis und westlich befindet sich das Gewerbegebiet Varrentrappstraße.
Das zu entwickelnde Areal soll primär für Wohnen vorgesehen werden. Gefragt sind unterschiedliche Wohnwelten, die auch außerhalb der etablierten und tradierten Muster vorstellbar sind. Es sind solche innovative Wohnformen ausdrücklich gefordert, die innerstädtisches und qualitätsvolles Wohnen ermöglichen. Des Weiteren ist eine Antwort auf die direkte Nachbarschaft zum Gewerbegebiete zu formulieren.

Die Lage am Ringgleis und der unmittelbare Zugang zur Oker sollen genutzt werden, um qualitätsvolle Freiräume zu entwickeln.

Ergebnisse von Lara Roth & Pascal Kapitza, Oona Welp & Marisa Bergmann

 

 

CAMPUS + STADT – Analysen, Strategien und Szenarien

///// EnEff Campus: blueMAP TU Braunschweig – Veröffentlichung

Druck

Die vom Institut für Städtebau und Entwurfsmethodik (ISE) erarbeiteten Ergebnisse des vom BMWI geförderten Forschungsprojektes „EnEff Campus“ sind in Buchform publiziert und im Rahmen eine Ausstellung der Stadt Braunschweig und der Universität vorgestellt worden.

Die Veröffentlichung CAMPUS+STADT — Analysen, Strategien und Szenarien für die stadträumliche Entwicklung der Technischen Universität (ISBN:978-3-9817355-0-5) ist für 25 Euro am Institut erhältlich und bietet, in Ergänzung zum Abschlussbericht des Forschungsprojektes, eine Auseinandersetzung mit Campusplanungen im Nationalen und internationalen Vergleich, sowie eine städtebauliche Analyse der TU-Braunschweig.

EnEff Campus: blueMAP TU Braunschweig

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Im Rahmen des vom BMWI geförderten Forschungsprojektes „EnEff Campus“ wurde für den Campus der Technischen Universität Braunschweig ein Integraler Energetischer Masterplan entwickelt. Dabei wurden auf Basis einer Bestandsaufnahme Methoden und Werkzeuge zur mittelfristigen Reduzierung des Primärenergieverbrauchs um 40 % und zur langfristigen Versorgung des Campus mit ausschließlich regenerativen Energien erarbeitet.

Das Institut für Städtebau und Entwurfsmethodik (ISE) evaluierte im Rahmen dieses Projektes die städtebaulichen Ausgangssituation, untersuchte die Potentiale und Defizite der universitär genutzten Areale in der Stadt Braunschweig und erarbeitete, im Zusammenspiel mit Prognosen zur Entwicklung der Studierenden- und Mitarbeiterzahlen unterschiedliche städtebauliche Szenarien und Visionen für 2020 bzw. 2050. Besonderes Interesse galt bei der räumlichen Entwicklung resilienten, anpassungsfähigen Strukturen, die im Hinblick auf ihre Eignung für die (Ressourcen-) Optimierung im städtebaulichen Entwurf geeignet sind.
Aus der räumlichen Erprobung dieser Strategien wurden Handlungsoptionen und Maßnahmenvorschläge für den energetischen Masterplan 2020 und in der Weiterentwicklung für eine reale Umsetzung abgeleitet.
Durch die Verknüpfung der durch das Institut für Städtebau und Entwurfsmethodik erarbeiteten städtebaulich-energetischen Strategien für den Masterplan mit den jeweiligen Bearbeitungsaspekten der Projektpartner, ergeben sich Synergien, welche zu einer nachhaltigen, intelligenten Vernetzung auf Quartiers- und Stadtebene beitragen.“

Laufzeit: April 2012 bis September 2015
Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Partner:Institut für Gebäude- und Solartechnik (IGS), Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen(elenia), Institut für Städtebau und Entwurfsmethodik (iSE), Institut für Psychologie (IfP), TU Braunschweig? Geschäftsbereich 3 – Gebäudemanagement, HochschulInformationsSystem GmbH (HIS), Synavision GmbH Aachen, BS Energy
Kontakt: ise@tu-bs.de
Projektbericht: download

Wohnquartier Kälberwiese

///// Städtebauliches Projekt, Wohnquartier Kälberwiese

Der steigende Bedarf an Wohnungen und das Freiwerden der Bezirkssportanlage „Kälberwiese“, eröffnen für die Stadt Braunschweig und das westliche Ringgebiet neue Möglichkeitsräume für zukünftige Formen des Zusammenlebens. Das innenstadtnahe Areal westlich des Braunschweiger Ringgleises bietet großes Potential, um aus dem städtischen Kontext heraus ein urbanes Stadtquartier mit starker Identität zu entwickeln.

Ein Großteil des frei werdenden, ehemaligen Sportareals ist für das Wohnen vorgesehen. Gefragt sind unterschiedliche Wohnwelten, die auch außerhalb der etablierten und tradierten Muster vorstellbar sind. Es sind solche innovative Wohnformen ausdrücklich gefordert, die innerstädtisches und qualitätvolles Wohnen ermöglichen.

Große Ansprüche werden auch an das Freiraumkonzept gestellt. Die Lage am Ringgleis und der kleinen Mittelriede sollen genutzt werden, um qualitätvolle Freiräume zu entwickeln.

Stadt besteht per se aus einem weiten Spektrum sich ergänzender und gegenseitig bedingender Aktivitäten. Entsprechend sind je nach Konzept die weiteren Nutzungen zu wählen und zu gewichten. Benötigt das neue Quartier beispielsweise zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten, Cafés, Bars, Arbeitsplätze und gewerbliche Flächen? Ebenso ist zu prüfen, welche soziale Infrastruktur notwendig ist: Schulen, Kindergärten, Kinderkrippen und Spielplätze. Oder ist all dies bereits in ausreichender Dimension vorhanden? Und – welche Charakteristik kennzeichnet den zukünftigen Stadtteil?

Die nachstehende Galerie zeigt Ergebnisse der Vorübung „Struktur und Raumfolge“ von: 1. Rebekka Kühn und Max Lingke, 2. Fabian Schwindling und Joshua Gosslar, 3. Mona Kraienhorst und Frederike Ebert, 4. Laura Brüggemann und Julian Griese

Die nachstehende Galerie zeigt Ergebnisse des Städtebaulichen Entwurfs von: 1. Laura Brüggemann und Julian Griese, 2. Fabian Schwindling und Joshua Gosslar, 3. Rebekka Kühn und Max Lingke, 4. Mona Kraienhorst und Frederike Ebert

stadtHYBRID | JOHANNES – GÖDERITZ – PREIS 2014

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Wir freuen uns im SS 2014 den studentischen Ideenwettbewerb Johannes-Göderitz-Preis in Braunschweig auszurichten. Im Wettbewerb mit drei weiteren Hochschulen sollen visionäre Szenarien für ein eigenständiges Quartier mit programmatischem Schwerpunkt Wohnen + Arbeiten entwickelt werden. Es gilt ein Gefüge aus innovativen Wohnkonzepten unterschiedlichster Typologien, Dimensionen und Dichten zu entwickeln, die in spannungsreicher, wechselseitiger Beziehung zu gewerblichen sowie industriellen Einrichtungen, Arbeits-, Erholungs-, und Begegnungsräumen stehen.

Auf dem Gelände des ehemaligen Braunschweiger Hauptgüterbahnhofs soll ein neues Quartier entwickelt werden, das neue Möglichkeitsräume für zukünftige Formen des Zusammenlebens öffnet und dessen Anbindung an die Stadt in besonderer Weise einbezieht. Durch die direkte Lage am Ringgleis, die Nähe zum Hauptbahnhof sowie zur Innenstadt besitzt das Areal ein hohes Entwicklungspotential.

„stadtHYBRID | JOHANNES – GÖDERITZ – PREIS 2014“ weiterlesen

CAMPUS PLUS

Der gesellschaftliche Konsens zur politisch beschlossenen Energiewende und der ambitionierte Ausbau des Braunschweiger Ringgleises zu einem die Stadt umspannenden Grünbereich eröffnen für den Campus Nord und Ost und deren näheres Umfeld die Möglichkeit, einen nachhaltigen Transformationsprozess einzuleiten. Ziel ist es, Strategien zur Integration dieses Stadtquartiers in den städtischen Kontext zu entwickeln, sowohl dem Anspruch eines lebendigen Stadtteils nachzukommen als auch den zukünftigen ökologischen, ökonomischen und sozialen Anforderungen gerecht zu werden. Voraussetzung hierfür bildet die Entwicklung einer Vorstellung vom zukunftsorientierten Verhältnis zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und dessen räumliche Übersetzung.

Das Betrachtungsareal befindet sich zwischen Hans-Sommer-Straße, Bültenweg/Brucknerstraße und dem Campus Nord. Gegenwärtig wird es durch ein zusammenhangloses Geflecht unterschiedlicher Nutzungsinseln bestimmt, diese gilt es aufzulösen und intelligent mit dem Kontext zu verweben. Den programmatischen Schwerpunkt bildet die Verknüpfung von Universität und Wohnen. Es sollen unterschiedliche Wohnwelten, die außerhalb der etablierten und tradierten Muster, entwickelt werden. Durch die unmittelbare Nähe zum Braunschweiger Ringgleis und dem damit für Quartier und der Stadt gegebenen Entwicklungspotential werden hohe Ansprüche an Städtebau und Freiraum gestellt. Das Potential dieses stadtteilverbindenden Elements gilt es auszuloten. Neben horizontalen Verdichtungsformen sind auch vertikale Gebäudetypologien vorstellbar.

Nachfolgende Galerie zeigt Entwürfe von: Anna Berger und Niklas Labuhn, Carolin Eichelberger und Carla Kern, Christian Nicefor und Janine Nottenkämpfer, Haluk Mertkan und Johannes Dimiropoulos, Jannis Petereit und Fabrizio Silvano, Leif Christian Petersen und Antonia Suthoff, Roxana Dumitru und Povilas Sileikis, Vincent Szur und Anca Christina Mosut

EnEff Campus: blueMAP TU BRAUNSCHWEIG

Integraler energetischer Masterplan TUBS 2020/2050

Die ganzheitliche energiegerechte Sanierung der europäischen Stadt ist ein Schlüsselthema zur Umsetzung der Energiewende in Deutschland. Am Beispiel des innerstädtischen Campus der TU Braunschweig sollen beispielhaft Planungs- und Optimierungsmethoden zur Verbesserung der Energieeffizienz von Stadtquartieren entwickelt werden. Aufbauend auf der evaluierten Ausgangssituation werden Szenarien zur Reduzierung des Energieverbrauchs, dem rationellen Energieeinsatz und der Nutzung erneuerbarer Energiequellen auf dem Hochschulcampus unter ökologischen und ökonomischen Randbedingungen untersucht. Dies erfolgt in einem interdisziplinär aufgestellten Team aus Architekten und Städtebauplanern, Maschinenbauingenieuren, Elektrotechnikern usw. In den kommenden 2½ Jahren wird ein energetischer Masterplan erstellt. Um den Anspruch der wissenschaftlichen Einrichtungen bei der Planung und Erarbeitung innovativer Konzepte zu dokumentieren, werden die politisch vorgegebenen Teilziele, z.B. für die Reduzierung von CO2 Emissionen bis 2020, verdoppelt und Visionen für eine nachhaltige Energieversorgung des Campus bis 2050 entwickelt. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist dabei auf allen Gebieten eng mit der Lehre verbunden.

Das Campusprojekt blueMAP der TU Braunschweig ist dabei hervorragend mit regionalen und überregionalen Klimaschutzaktivitäten wie z.B. der Modellregion 100% Erneuerbar, dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) und der Volkswagen AG vernetzt.

Projektziel
Für den Campus der Technischen Universität Braunschweig wird ein `Integraler Energetischer Masterplan` entwickelt. Dabei werden auf Basis einer Bestandsaufnahme (Status 2010) Methoden und Werkzeuge zur mittelfristigen Reduzierung des Primärenergieverbrauchs um 40 % (Konzept 2020) und zur langfristigen Versorgung des Campus mit ausschließlich regenerativen Energien (Vision 2050) erarbeitet. Als Projektpartner ist der lokale Energieversorger in die konzeptionelle Planung eingebunden. Die interdisziplinären Methoden und Werkzeuge werden im Zuge des Projekts und der Umsetzung des Masterplans (Folgeprojekte Umsetzung & Monitoring) in der Lehre eingesetzt und an andere Hochschulen weitergegeben.

Die Bearbeitung des Forschungsvorhabens erfolgt in Kooperation mit dem Institut für Gebäude- und Solartechnik (IGS), Univ.-Prof. Dr.-Ing. M. Norbert Fisch, dem Institut für Psychologie (IfP), Univ.-Prof. Dr. Simone Kauffeld, dem Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen (elenia), Prof. Dr.-Ing. Michael Kurrat, dem Institut für Transportation Design (ITD), Prof. Dr. S. Rammler (HBK Braunschweig), dem Hochschul-Informations-System GmbH (HIS), dem Gebäudemanagement der TU Braunschweig (GB3) und der Synavision GmbH Aachen.

Laufzeit 01.04.2012 bis 30.09.2014

Förderung Bundesministerium für Wirtschaft und
Technologie (BMWi)

Wohnen am Nordbahnhof

 

Ein großes Potential zukünftiger Stadtenwicklung liegt im Bereich des nördlichen Ringgleises. Die Entscheidung der Braunschweiger Zeitung den derzeitigen Standort aufzugeben setzt ein Areal frei, welches aus städtebaulicher und landschaftarchitektonischer Sicht ein großes Entwicklungspotential birgt.
Auf dem Grundstück in unmittelbarer Nähe zum Nordbahnhof sollten Studierende ein neues Quartier entwickeln, das neue Möglichkeitsräume für zukünftige Formen des Zusammenlebens eröffnet und eine Weiterführung des Ringgleisausbaus und dessen Anbindung an die Stadt in besonderder Weise einbezieht.
Der Schwerpunkt Wohnen sollte dabei mit Gewerbe und Freizeitangeboten zu einem Areal mit hoher Lebensqualität und eigenständiger Identität verknüpft werden, das von der Lage am ehemaligen Ringgleis, dem neuen Grüngürtel für Erholung und Freizeit, zusätzlich profitiert.
Wir stellen unter dem Titel Wohnen am Nordbahnhof fünf unterschiedliche Entwürfsansätze vor, die die ortsspezifischen Potentiale auf unterschiedliche Arten ausloten ein breites Spektrum zukünftiger Entwicklungsszenarien dieses Stadtquartiers aufzeigen.

Die nachfolgende Galerie zeigt Ausschnitte der Entwürfe von: Anna Wietfield, Janina Lyszio und Elgün Hülya

Forum Ringgleis

Entwurf von Martin Franck, Hendrik Lindemann und Simona Schröder  im Rahmen der Ausstellung „Braunschweiger Ringgleis : Realitäten. Wünsche. Konzepte.“

„Einmalig in ganz Europa ist Braunschweig nicht nur von einem Verkehrsring für Automobile sondern auch von einem zweiten geschlossenen Ring, einer umlaufenden Gleisstrasse, umgeben. Da jedoch in manchen Abschnitten bereits seit mehreren Jahrzehnten kein Zugverkehr mehr herrscht, entstand unter Anregung der Bürger und deren großem Engagement die Idee der Umnutzung des Ringgleises zu einem den Stadtkern umschließenden Naherholunsgebiet mit Fuß- und Radweg. Das Ziel ist die komplette Erschließung und Reaktivierung des ehemaligen Ringgleises auf einer geschlossenen Strecke von 19,2 km um die Braunschweiger Innenstadt.
Im Zusammenhang mit dem Projekt „Soziale Stadt im Westlichen Ringgebiet“ 2001 wurden die ersten Abschnitte der Umnutzung der Gleisanlagen durch Bürgerengagement ab 2003 verwirklicht. Die Schnittstelle des Ringgleises mit der Hugo-Luther-Straße ist der repräsentative Startpunkt des Ringgleisabschnitts West in Interaktion mit dem den Westbahnhof umgebenden Areal(ab 2007 realisiert) und den geplanten, an den Bereich anschließenden Interaktionen wie der Zeitschiene, einem Jugendplatz, einem Interkultureller Garten und ein Mehrgenerationenpark. Die hohe Bürgerbeteiligung und die bemerkenswerte Anzahl an Initiativen, Vereinen und Institutionen beweist das große Interesse an der Umsetzung des Ringgleises sowie daran anschließende Um- und Neunutzungsideen. Ein gemeinsamer Ort der Zusammenkunft und des Austausches der einzelnen Akteure fehlt jedoch.
Es bedarf einer Kommunikationplattform zwischen Stadt und Akteuren um eine Identifikation der Bürger mit dem Projekt Ringgleis zu erreichen. Es muss einen Ort, ein Zentrum am Ringgleis geben, an dem neue Ideen entwickelt, diskutiert und ausgestellt werden können. Die Konzepte und Visionen sollten nicht allein über die Zeitung und das Internet, sondern an einem zentralen Treffpunkt kommuniziert und publiziert werden, um neues Interesse zu wecken und das Engagement der Bürger noch zu verstärken.
Das ,Forum Ringgleis‘ stellt nicht allein den repräsentativen Startpunkt für das sich um die gesamte Stadt Braunschweig entwickelnde Ringgleis dar, sondern bildet zugleich eine neue Mitte, einen Quartiersplatz für das westliche Ringgebiet aus. Im folgenden möchte wir Ihnen unseren andauernden Arbeitsprozess der Idee eines ‚Forum Ringgleis‘ von der Analyse des Quartiers, über Modellstudien bis zur architektonischen Interpretation und Ausformulierung von Nutzungsbeispielen darlegen.“ (Erläuterungstext der Entwurfsverfasser)

Braunschweiger Ringgleis: Realitäten. Wünsche. Konzepte.

Download Flyer zur Ausstellung im Rahmen des HBK-Rundgangs 2012

Kooperationsprojekt der TU und HBK Braunschweig

Institut für Städtebau und Entwurfsmethodik, Institut für Kunstwissenschaft, Industrial Design

Ausstellung vom 10. bis 15.07.2012 (Eröffnung 10.07.2012, 17.00Uhr) in der „Fliegerhalle“ am Westbahnhof (zu Fuß von der HBK über das Ringgleis erreichbar, keine Parkplätze für Pkw‘s vorhanden!)
Öffnungszeiten: täglich 14 – 20Uhr

Ringsum Braunschweig waren im 19. Jahrhundert große Industriebetriebe durch ein 17km langes „Ringgleis“ verbunden. Um diese Perlenkette der einstigen Braunschweiger Industriekultur wiederzubeleben, machen Studierende der HBK (Industriedesign, Kunstwissenschaften) und der TU (Institut für Städtebau und Entwurfsmethodik) Vorschläge für künstlerische und urbanistische Interventionen. Sie entwickeln Konzepte für einen Industrie-Lehrpfad, für öffentliche Freiräume mit situativen Nutzungen sowie für neue Stadtquartiere. Die Gestaltungsvorschläge reichen von Open-Air-Kinos bis zum Urban Gardening, von mobilen Ausstellungsgebäuden bis hin zu Entwürfen für einprägsame Landmarken und Arbeiten der „site specific art“.

Mit Projekten von: Kaja Adu, Ehsan Aghdami, Jan Beetz, Elena Braun, André Cramer, Mariano Eckert, Hülya Elgün, Martin Franck, Ansgar Geile, Sara Klemens,
Viktoria Kramer, Hendrik Lindemann, Gudrun Lischkewitz, Klara Lokaj, Janina Lyszio, Mike Menke, Juliane-Marie Nickel, Aleksandra Novakovic,
Paula Pohle, Simona Schröder, Julia Teichmann, Delia Theoklidis, Anna-Laura Wietfeld

Vielen Dank für die Projektinitiative und Unterstützung der Stadt Braunschweig!

 

fast forward

Gestaltwandel Braunschweiger Stadtentrees

Neu, modern und vor allem autogerecht waren typische Merkmale des Städtebaus der Nachkriegszeit, die auch den Wiederaufbau der Braunschweiger Innenstadt nach der nahezu vollständigen Zerstörung maßgeblich beeinflussten. Eine verkehrsgerechte Planung mit z.T. überdimensionierten Transferräumen prägt die Stadtentwicklung bis heute.

Das unweigerliche Ende des Zeitalters fossiler Energien wird vorrausichtlich wiederum einschneidende Veränderungen des städtischen Raums zur Folge haben und damit einen Gestaltwandel in Gang setzen.
Ausgangspunkt des Seminars ist zunächst eine Auseinandersetzung mit der historischen Entwicklung der Braunschweiger Stadteingänge im Bereich der Okerumflut. Die TeilnehmerInnen des Seminars untersuchen gemeinsam mit Studierenden der HBK Braunschweig die urbanen Räume unter anderem hinsichtlich Gestaltung, Dichte, Funktion, Maßstab und Atmosphäre; immer unter Berücksichtigung des jeweiligen zeitlichen und kulturellen Kontextes.

Vor dem Hintergrund einer sich bereits abzeichnenden Endlichkeit fossiler Energien sollen im Anschluss an die Analyse Ideen, urbane Szenarien für einen zukünftigen Gestaltwandel der Stadtentrees entwickelt werden (Braunschweig nach dem Öl).

Neben Konzepten zur baulichen Umgestaltung, Neuaneignung, Markierung oder Umnutzung sind auch Ideen zu situativen Zwischennutzungen möglicher Leerräume denkbar. Dabei werden verschiedene Zeitebenen und Raumzustände eines Ortes diskutiert, beschrieben und bildhaft gemacht.
Themenbezogene theoretische Ansätze und Raumkonzepte sowie deren Umsetzung in aktuellen Kunst- und Bauprojekten begleiten das Seminar.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Institut für Kunstwissenschaft, HBK Braunschweig, Prof. Dr. Mönninger, statt.

Jens Lehmann (TU), Juliane-Marie Nickel (HBK), Vincent Marius Szur (HBK) und

Lena Nölkenbockhoff (HBK)

Ausstellungsfotos während des Rundgangs 2011

im Foyer der Hochschule für Bildende Künste

SP – heimspiel

Martin Franck / Hendrik Lindemann

 

 

Die nachfolgende Gallerie zeigt Entwurfsergebnisse von: Hendrik Lindemann + Martin Franck, Jamie Queisser + Leif Buchmann, Roman Bossmeyer + Isabella Lorenz, David Goradza + Lukas Besser

Der Titel „heimspiel“ steht für die Auseinandersetzung mit innovativen und flexiblen Wohnkonzepten für ein Areal an der Hamburger Straße in direkter Nähe zum Braunschweiger Eintracht-Stadion. Es soll eine lebendige Wohnlandschaft entwickelt werden, die neue Formen des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft berücksichtigt und den sich ändernden Ansprüchen der Bewohner gerecht wird. Gleichzeitig ist gefragt auf die durch Freizeitangebote und temporäre Nutzung geprägte Umgebung entwurflich zu reagieren

 

SP – smART living

Jens Lehmann, Martin Kemp

Unter dem Thema „smART living“ ist eine lebendige Wohnlandschaft in unmittelbarer Nähe zur HBK (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) zu entwickeln. Die Auseinandersetzung mit den sich ändernden Ansprüchen der Bewohner und der Entstehung neuer Formen des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft ist die Voraussetzung für das Generieren innovativer urbaner Wohnkonzepte. Ausgangspunkt für das Entwurfskonzept ist eine experimentelle Adaption abstrakter Strukturen,  welche die Frage nach neuen architektonischen und städtebaulichen Ordnungen, Formen und Typologien beantworten kann.

Die nachfolgende Gallerie zeigt Entwurfsergebnisse von: Simona Schröder + Sven Wesuls, Jens Lehmann + Martin Kemp, Annika Müller + Patricia Kruse, Katharina Cielobatzki + Robert Tubbenthal, Robert Uhl + Ulrike Knauer.