Schlaun Wettbewerb Oberhausen 2014/15

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Aufgabenstellung war, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Sterkrade Ideen für ein neues Quartier mit eigener Identität und vielfältigen atmosphärischen Qualitäten zu entwickeln, das insbesondere den Bedürfnissen der Bewohner Rechnung trägt (kulturelle Einrichtungen, kleinere Läden, Lokale etc.). Gefordert war eine urbane Nutzungsmischung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit, mit der besonderen Herausforderung, die historisch geprägten Bereiche strukturell und gestalterisch in das Quartier zu integrieren.

Ergebnisse von Till Griesemann & Janek Meyer, Simona Schröder & Martin Franck

Wohnquartier Kälberwiese

Der steigende Bedarf an Wohnungen und das Freiwerden der Bezirkssportanlage „Kälberwiese“, eröffnen für die Stadt Braunschweig und das westliche Ringgebiet neue Möglichkeitsräume für zukünftige Formen des Zusammenlebens. Das innenstadtnahe Areal westlich des Braunschweiger Ringgleises bietet großes Potential, um aus dem städtischen Kontext heraus ein urbanes Stadtquartier mit starker Identität zu entwickeln.

Ein Großteil des frei werdenden, ehemaligen Sportareals ist für das Wohnen vorgesehen. Gefragt sind unterschiedliche Wohnwelten, die auch außerhalb der etablierten und tradierten Muster vorstellbar sind. Es sind solche innovative Wohnformen ausdrücklich gefordert, die innerstädtisches und qualitätvolles Wohnen ermöglichen.

Große Ansprüche werden auch an das Freiraumkonzept gestellt. Die Lage am Ringgleis und der kleinen Mittelriede sollen genutzt werden, um qualitätvolle Freiräume zu entwickeln.

Stadt besteht per se aus einem weiten Spektrum sich ergänzender und gegenseitig bedingender Aktivitäten. Entsprechend sind je nach Konzept die weiteren Nutzungen zu wählen und zu gewichten. Benötigt das neue Quartier beispielsweise zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten, Cafés, Bars, Arbeitsplätze und gewerbliche Flächen? Ebenso ist zu prüfen, welche soziale Infrastruktur notwendig ist: Schulen, Kindergärten, Kinderkrippen und Spielplätze. Oder ist all dies bereits in ausreichender Dimension vorhanden? Und – welche Charakteristik kennzeichnet den zukünftigen Stadtteil?

Die nachstehende Galerie zeigt Ergebnisse der Vorübung “Struktur und Raumfolge” von: Rebekka Kühn und Max Lingke, Fabian Schwindling und Joshua Gosslar, Mona Kraienhorst und Frederike Ebert, Laura Brüggemann und Julian Griese

Die nachstehende Galerie zeigt Ergebnisse des Städtebaulichen Entwurfs von: Laura Brüggemann und Julian Griese, Fabian Schwindling und Joshua Gosslar, Rebekka Kühn und Max Lingke, Mona Kraienhorst und Frederike Ebert

BER – Wer kriegt’s gebacken?

BER - Wer kriegt's gebacken?

Zum sechsten Mal lobt competionline den eat city-Lebkuchenwettbewerb aus. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits leckere Lösungen für das Stadtschloss, den Flughafen Tempelhof und das Einheitsdenkmal gefunden wurden, kommt nun eine Back-Aufgabe, an der sich schon mancher die Finger verbrannt hat:
Flughafen Berlin Brandenburg
Die Leidensgeschichte dieses Leuchtturmprojekts füllt Bau- und Gerichtsakten. Werden von diesem Flughafen jemals Flugzeuge in den Himmel steigen oder was soll sonst mit dem BER geschehen? Wer hat eine Lösung?
BER – wer kriegt’s gebacken?

Aufgabe
https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/174592/anmeldung

Der Stegreif ist eine Einzelarbeit!

Abgabeleistungen
01. Backwerk
02. Verfassererklärung
Dem Backwerk ist die von competitionline bereitgestellte Verfassererklärung oder eine eigenständig erstellte formlose Verfassererklärung in einem verschlossenen Briefumschlag beizufügen.
03. 4 Bilddateien (Format jpg) und ein Beschreibungstext (maximal 1.800 Zeichen, Format pdf) als EMail an ise@tu-bs.de.

Abgabe
Abgabe: Montag, 15.12.2014, bis 12.00 Uhr im Architekturpavillon
Abgabe online: 15.01.2014, bis 15.00 Uhr

Präsentation
Eine Präsentation aller Kuchen erfolgt nicht. Wir möchten jedoch je nach Beteiligung am 16.12.2014 zwischen 10.00 und 12.00Uhr alle Institute und Zeichensäle zum gemeinsamen Kuchenessen einladen. Hierbei werden die besten Kuchen natürlich auch prämiert.

 

from cotton to culture #02

masterthesis

Kreativquartier Leipzig Plagwitz/Lindenau

Leipzig gehört zu den dynamischsten Großstädten Europas und bietet Tradition und Innovation auf engstem Raum. Sie ist die älteste Messestadt der Welt, Stadt des Buches, die ehemalige Wirkungsstätte Bachs und Goethes und mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst die Wiege der „Leipziger Schule“. Mit dem neuen Messegelände, dem neuen Museum für bildende Künste, mit der Ansiedlung von BMW und Porsche, mit einem der modernsten Verkehrsflughäfen Europas und dem neuen City-Tunnel gibt es zahlreiche Impulse für einen weiter wachsenden Kreativ-, Wissens- und Wirtschaftsstandort.
Besonders der Leipziger Westen erlebt eine Renaissance. Hier wurde im 19. Jahrhundert der wirtschaftliche Erfolg Leipzigs begründet. Zwischen 1860 und 1900 begünstigte der Ausbau der Infrastruktur die Ansiedlung einer Vielzahl neuer Industriebetriebe und Plagwitz entwickelte sich von einem Vorort zu einem dichtbesiedelten Stadtteil Leipzigs. Nach der friedlichen Revolution und dem damit verbundenen Niedergang der traditionellen Industrielandschaft verzeichneten weite Bereiche Leerstand und Brachen. Als mit dem internationalen Erfolg der „Neuen Leipziger Schule“ und ihrem bekanntesten Vertreter Neo Rauch Mitte der 1990er Jahre die Stadt Leipzig von Galeristen zur „Welthauptstadt der Kunst“ ausgerufen wurde, eroberten sich Studenten und Kreative die zahlreichen Freiräume und der Leerstand ist neuem Leben gewichen. Auf dem Gelände der ehemaligen Baumwollspinnerei hat sich eine rege Kunst- und Kulturszene etabliert, die dem gesamten Stadtteil eine eigenständige Prägung verleiht. Heute ist das ehemalige Leipziger Industriegebiet ein aufstrebender und schnell wachsender Stadtteil mit individuellem Charakter.
Das zu bearbeitende Areal erstreckt sich vom „Jahrtausendfeld“  im Osten entlang der „Spinnerei“ bis zur Lützner Straße im Westen und birgt große Potentiale einer Transformation und Reurbanisierung. Der das Grundstück begleitende Karl-Heine-Kanal verleiht dem Areal als stadtteilverbindendes Element sowie als wiederentdeckter Freizeit-und Erholungsraum eine hohe Freiraumqualität. Er entstand am Ende des 19.Jahrhunderts aus der Idee, Leipzig an das mitteleuropäische Gewässernetz anzuschließen. Der Karl-Heine-Kanal war als Verlängerung des Leipzig-Saale-Kanals vom Hafen Lindenau in Richtung Innenstadt geplant. Infolge des Zweiten Weltkrieges blieben sowohl die beiden Kanäle als auch der Hafen unvollendet, bis in den Jahren 1993-96 der Karl-Heine-Kanal saniert wurde und mit dem ersten Baggerbiss im September 2012 mit dem Durchstich zum Lindenauer Hafen begonnen wurde.
Die Aneignung dieses Raumes zum Kreativquartier mit innovativen Wohn-und Arbeitsformen sowie die Integration dieses Gebietes in den städtischen Kontext erfordern Strategien, die sich sowohl mit der besonderen Historie und aktuellen Prägung dieses Stadtteils, als auch den zukünftigen ökologischen, ökonomischen und sozialen Anforderungen auseinandersetzen, um den Ansprüchen eines zukunftsfähigen und räumlich hochwertigen Quartiers mit individuellem Quarakter nachzukommen.

Korreferent: Dr. Martin Peschken

ab 29.09.2014, Bekanntgabe der Themen online
07.10.2014, bis 16.00Uhr, Verbindliche Entscheidung in der Geschäftsstelle Architektur
08.-09.10.2014, Exkursion Leipzig (voraussichtlich)
16.10.2014, Ausgabe der Aufgabenstellung im iSE
27.11.2014, Ende der Rücktrittsfrist
05.03.2014, bis 12.00Uhr, Abgabe der Pläne iSE
12.03.2014, bis 12.00Uhr, Abgabe der Modelle iSE