Am Alten Schlachthof

Die Stadt Magdeburg bietet durch ihre zentrale Lage innerhalb Deutschlands, ihrer guten verkehrlichen Anbindungen an unterschiedliche Verkehrsträger, sowie ihrer Lagegunst an der Elbe hohe Qualitäten und Entwicklungspotentiale. Gleichzeitig bestehen zahlreiche innerstädtische Leerstellen innerhalb des Stadtgefüges die eine Vernetzung von Stadtquartieren verhindern.

Eine dieser Leerstellen befindet sich westlich der Magdeburger Innenstadt auf dem ehemaligen Schlachthofgelände im Stadtteil Stadtfeld Ost.

Das Entwurfsareal liegt in unmittelbarer Nähe zur Magdeburger Innenstadt und dem den Stadtkern umgebenden Grüngürtel. Es umfasst circa 30ha und bildet mit dem historischen Bestand und der Lage im Stadtkontext das Potenzial eines dynamischen Entwicklungsraumes für Kultur, Freizeit und Begegnung, neues Wohnen, Arbeiten und Bildung, kurzum: für einen vielfältigen und lebendigen neuen Stadtbaustein mit eigenständiger Identität und Atmosphäre.

Mit der Entwicklung des ehemaligen Schlachthofareals besteht die Möglichkeit einen neuen programmatischen Schwerpunkt mit gesamtstädtischer Bedeutung zu setzen. Es gilt einen neuen Anziehungspunkt mit zeitgemäßen Wohnformen zu schaffen, der den Zuzug neuer Bürger*innen nach Magdeburg fördert, als auch dazu beiträgt, neue Perspektiven für Menschen zu schaffen, die beispielsweise nach der Ausbildung in der Stadt bleiben möchten. Der Fokus liegt dabei auf der Erweiterung des urbanen Charakters des gründerzeitlich geprägten Stadtfeldes Ost in Verbindung mit den identitätsstiftenden Bestandsgebäuden und dem sensiblen Umgang mit diesen.

Die Entwicklung Magdeburgs ist stark geprägt durch die Industriegeschichte und dem Einfluss damaligen Stadtbaurat Bruno Taut. Die in dieser Zeit entstandenen Gebäude bilden heute eine identitätsgebende Gebäudesubstanz aus. Insbesondere die ehemaligen Schlachthallen und Stallanlagen aus den 1890er Jahren sowie die von Taut entworfene Mehrzweckhalle, die unter anderem als Austragungsort vom Handballerstligisten SC Magdeburg genutzt wurde, prägen die Charakteristik des Areals.

Auf Basis einer Bedarfsanalyse zu Beginn des Entwurfes ist ein Nutzungskonzept für das Areal zu entwickeln. Was wäre eine sinnvolle Ergänzung der in der Stadt und dem Stadtteil bereits vorhandenen Nutzungen? Denkbar ist, einen „Gegenpol“ zum am Elbufer entstehenden Wissenschaftshafen zu schaffen, der das kulturelle und soziale Angebot in gänzlich anderer Atmosphäre programmatisch ergänzt. Optional ist dabei die Verortung einer von der Stadt geplanten Akademie für Musik und Darstellende Kunst sowie eine Synagoge bzw. die Einbindung dieser in ein interreligiöses Zentrum.

Eine große Bedeutung kommt dabei dem Freiraum im urbanen und landschaftlich geprägten Kontext zu. Es sollte dabei das auf Grund der hohen Dichte im Stadtfeld Ost vorhandene Grünraumdefizit ausgeglichen werden. Das Areal sollte zudem vor dem Hintergrund aktueller und zukünftiger sozialer und klimatischer Problemstellungen entwickelt werden.

Einführungsveranstaltung
Di. 26.10.2021, 14 Uhr

Exkursion
nach Magdeburg am 03.11.2021

Korrekturen
mittwochs

Planabgabe digital
Di. 08.02.2022 bis 12 Uhr

Modellabgabe im ISE
Di. 15.02.2022 bis 12 Uhr

Präsentation
ab 08.03.2022 bis 10.03.2022

Betreuung
Florian Holik, Charlotte Namuth

Erstprüfer
Prof. Uwe Brederlau

Zweitprüfer
N.N.

Ansprechpartnerin:

Charlotte Namuth

In mehreren Kursen werden digitale Entwurfsmethoden und Präsentationsformate gelehrt, die euch auf das folgende Semester vorbereiten sollen um schneller und tiefer in Entwürfe und Seminare einsteigen zu können.

Die nächste prepWEEK 22/1 findet Anfang April vom
04.04.2022 – 08.04.2022, jeweils von 9:00 bis 16:00 statt.

Genauere Informationen zu den Kursen und der Anmeldung werden wir Anfang März bekannt geben. Die Eintragung in die Kurse erfolgt über Stud.IP. Die Plätze werden anschließend per Losverfahren vergeben.

Ansprechpartnerin:

Christin Bolling

Grundlagen Städtebauliches Entwerfen – Zoom in the city

Unter dem Begriff Städtebau werden viele Bedeutungen subsummiert. Wir verstehen darunter die permanente Gestaltung der Stadt, als Ort des kulturellen Ausdrucks der jeweiligen Gesellschaft. Die Vorlesungsreihe GRUNDLAGEN STÄDTEBAULICHES ENTWERFEN – Zoom in the City vermittelt Grundkenntnisse im Städtebau sowie die Fähigkeit, Stadt in ihrer Komplexität zu lesen und zu interpretieren. Dabei werden durch die Betrachtung verschiedener Maßstabsebenen unterschiedliche Faktoren des räumlich urbanen Gefüges untersucht. Das System Stadt wird auf seine Struktur, Form und Typologien hin analysiert. In jeder Zoomstufe werden dabei neue morphologische Aspekte betrachtet.

ABLAUF
Die Vorlesung unterrichten wir in diesem Semester wieder digital. In Form eines Online-Gesprächsformats möchten wir immer mittwochs mit Ihnen via Webex in Kontakt treten. Anschließend werden Ihnen die Videos der jeweiligen Vorlesungen zur Verfügung gestellt. Sie haben dann Zeit, in Ruhe die Vorlesung anzuschauen, mitzuschreiben, zu skizzieren und Fragen zu formulieren. Diese Mitschriften und die Teilnahme an dem Webex Gesprächsformat stellen Ihre Abgabeleistung für jede einzelne Vorlesung dar. Diese laden Sie anschließend bei Stud.IP in dem entsprechenden Ordner hoch.

AUFGABE
Die Aufgabe besteht darin, die Inhalte jeder Vorlesung zu dokumentieren und sie mit eigenen Überlegungen zu ergänzen. Das erfolgt in Form von einfachen, aber aussagekräftigen Zeichnungen und Notizen. Wie genau Ihr Denkprozess auf das Papier kommt, ist Ihnen überlassen. Sie entscheiden, ob Sie Ansätze von Grafik Recording nutzen, mehr mit Text arbeiten, oder in Ihrem ganz eigenen Stil zeichnen. Wichtig ist nur, dass die Ergebnisse gut lesbar sind und Sie Ihre eigenen Gedanken klar transportieren. Notieren Sie unbedingt Fragen, die Sie sich stellen. Dabei ist die grafische Aufarbeitung ebenso wichtig wie inhaltliche Aussagen und eine lesbare Eigenständigkeit in Ihren Überlegungen und Zeichnungen.

Ansprechpartnerin:

s.toedter@tu-bs.de

WANDSBEK – Auf dem Königslande

Das gemischt genutzte Quartier „Königsländer-Viertel“ zwischen Walddörferstraße, Behnkenkammer, Lesserstraße und Holzmühlenstraße – mit einer Größe von zirka 20 Hektar – soll städtebaulich erneuert und nachverdichtet werden. Denn das Gebiet zeichnet sich einerseits durch seine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr aus und bietet gleichzeitig mit seiner strukturellen Besonderheit, der starken typologischen Mischung, großes Potenzial für die Entwicklung eines zukunftsfähigen Stadtquartiers.

Die Bestandsaufnahme des Quartiers zeigt eine stark heterogene Bebauungsstruktur, die über Brachflächen, Mehrfamilienhäuser, Garagen bis hin zu klassischen Gewerbebauten reicht.

Der Fokus der Nachverdichtung soll in erster Linie auf der Schaffung von neuen Wohnraum liegen, denn Hamburg fehlen noch auf längere Sicht vorallem kostengünstige Wohnungen.  Aber die Stadt Hamburg hat sich weitere Ziele für die Quartiersplanungen gesetzt, die bei der Entwicklung zu beachten sind. 

Um das Quartier entwickeln zu können gilt es zuerst das Quartier zu analysieren. Welche Bausteine sind essenziell für das Quartier und müssen erhalten bleiben? Welche verhindern eine nachhaltige Entwicklung? Welche Nutzungen sind ortsprägend? Was muss auch nach einer Transformation erhalten bleiben? Was fehlt dem Viertel? Was können die neuen Qualitäten dieses Viertel sein und wie können diese unter Berücksichtigung der Ziele der Stadt Hamburg erreicht werden?

Wir wollen mit diesem Projekt einen Beitrag zu der aktuellen Diskussion um Stadterneuerung und Mischnutzung erarbeiten.

Teil des Projektes soll eine Exkursion nach Hamburg sein, bei der wir im Rahmen von Stadtspaziergängen unterschiedliche Quartiersqualitäten besuchen und verstehen wollen.

Einführung/Kick Off
Di. 20.04.2021

Korrekturen
Dienstags

Betreuung:
Janek Franz Ferdinand Meyer
Marie Jacobsen

STADTEINGANG Elbbrücken

„Für den Stadteingang Elbbrücken soll eine prägnante räumliche Vision entwickelt werden, die als Richtschnur für die künftige Entwicklung fungiert. Die Vision soll Aussagen zu Nutzungen, Höhe der Gebäude, Verteilung der Baumassen sowie zum Charakter der Wasser- und Landschaftsräume treffen.“ – aus Hamburger Projekte der Stadtentwicklung

Das Entwurfsgebiet im südlichen Rothenburgsort, östlich dem zukünftigen Elbtower soll als räumlicher Gegenspieler zu ebendiesem entwickelt werden. Aktuell wird der Bereich am Wasser sehr heterogen genutzt und verfügt über keinerlei repräsentative Qualitäten. Mit der Entwicklung des Stadteingangs Elbbrücken soll dieses Grundstück einerseits als Stadteingang, anderseits als wichtiger städtischer Baustein Rothenburgsort etabliert werden. Es gilt dabei den Bestand zu untersuchen, sein Potenzial auszuloten und gleichzeitig eine neue Bebauung zu entwickeln, die der besonderen Lage gerecht wird.

Es gibt unterschiedliche Wünsche und Vorstellungen zur Programmierung des Grundstückes. Neben einem Stadtteilzentrum für Rothenburgsort steht die Entwicklung eines Gebietes im Vordergrund, dass sich durch eine hohe Mischung von Gewerbe und Wohnen auszeichnet und einen Weg hin zu einer neuen urbanen Produktion aufzeigt. Neben der Entwicklung eines klaren Raumprogramms gilt es eine eine städtebauliche Setzung und architektonische Ausformulierung zu entwerfen, die dem starken Gegenüber standhalten kann.

Neben der baulichen und programmatischen Ausformulierung muss auch die infrastrukturelle Anbindung mitentwickelt werden. Das Gebiet ist aktuelle unterentschlossen und benötigt eine engeren Anbindung an die städtischen Flächen auf der anderen Seite der Elbbrücken.

Das Ziel des Entwurfes soll es sein, in Kombination mit dem davor liegenden Entenwerderpark ein Miteinander aus hochwertiger Grünanlage und urbaner Dichte zu entwickeln, dass ein adäquates Gegenüber zum Elbtower und damit einen Eingang zu Stadt ausbildet.

Einführung/Kick Off
Di. 06.04.2021

Abgabe Pläne
Di. 24.08.2021

Abgabe Modelle
Di. 31.08.2021

Präsentation
ab 20.09.2021 bis 25.09.2021

Kolloquien
Dienstags

Betreuung:
Janek Franz Ferdinand Meyer
Marie Jacobsen

Erstprüfer
Prof. Uwe Brederlau

Zweitprüfer
N.N

Orte des Gemeinschaffens

Entdeckung einer selbstgemachten Stadt

Einige Typologien und Nutzungsarten sind im Architekturstudium und in der Praxis gut bekannt: Von dem Block im Wohnungsbau bis zu einem Büroturm können wir Nutzungen sowie Grenzen zwischen privat und öffentlich meist gut definieren. Zumindest auf dem Papier. Im realen Stadtraum entwickeln sich Zwischennutzungen, spontane Umwidmungen und fließende Transformationen. Und es entstehen Nutzungsarten, die nicht vorgesehen waren, die niemals geplant werden könnten: Oft aus der Not heraus, meist im Sinne des Gemeinwohls. In diesem Seminar nennen wir sie „Orte des Gemeinschaffens“. Sie keimen dort auf, wo Flächen nicht optimal oder zu wenig genutzt werden. Oder sie ergeben sich durch Zufall, wenn Räume zu einer besonderen Nutzungsart einladen und Menschen vor Ort ähnliche Ideen und Visionen haben. Sie können zu einer Eineignung des öffentlichen Raum führen oder private Räume für die Nachbarschaft öffnen. Sie können für wenige Stunden aufkommen oder für mehrere Jahre bestehen bleiben. In jedem Fall nutzen sie aber den Spielraum und die Mängel, die zwischen den Zeilen der Baugesetze und zwischen den Linien einer Entwerferin entstehen. Genau diesen Zwischenraum möchten wir erkunden: durch Literatur und Projektbeispiele und durch ein gezieltes Entdecken im realen Stadtraum. Abschließend möchten wir durch eine Stadtintervention einen eigenen, temporären „Ort des Gemeinschaffens“ ermöglichen und dadurch selbst einen Stück Raum für einige Momente verändern.

FORMAT
Das Seminar wird für Studierende im Master und im Bachelor angeboten.
Dieses Lehrangebot besteht aus auf (Online) Präsenz basierten Lernformen
und Eigenleistungen im Selbststudium. Bei erfolgreichen Abschluss wird ein Seminar-Modul mit 6LP anerkannt. Weitere Details zu der Anerkennung sind der entsprechenden Prüfungsordnung bzw. dem Modulhandbuch zu entnehmen.

ZIEL UND METHODE
Dieses Seminar ist eine Entdeckungsreise, auf der wir „Orte des Gemeinschaffens“ als Möglichkeitsraum, städtebauliche Typologie und Teil der Stadtentwicklung betrachten. Die braunschweiger Projektelandschaft ist einerseits erreichbar und präsent, andererseits ein wenig versteckt und kaum publiziert. Wir möchten diese besonderen Orte kennen- lernen und durch eine Stadtintervention selbst einen solchen Ort schaffen. Die Erkenntnisse in Form von Texten und Illustrationen fließen in eine Publikation, die „Orte des Gemeinschaffens“ und ihre Wirkung sichtbar machen soll. Der Arbeitsprozess wird in vier Bausteinen gegliedert:
– Inputs und Stadtentdeckungen
– Diskussionen und Einzelgespräche
– Eigenständige Arbeit
– Stadtintervention

PHASE 1: EINSTIEG IN DAS THEMA
In der ersten Phase werden durch Literaturrecherche und Diskussion eigene Themeschwerpunkte formuliert. Zu den ausgewählten Themen wird ein Kurztext als Essay verfasst. Damit schaffen wir einen Einstieg in das Thema und können danach in dem realen Stadtraum unser Wissen und unsere Ideen anwenden.

PHASE 2: PROJEKTELANDSCHAFT
Im zweiten Schritt beschäftigen wir uns mit den „Orten des Gemeinschaffens“ in Braunschweig. Wir wollen die Projekte kennenlernen, die selbstorganisiert und gemeinschaftlich etwas vor Ort bewegen und einen Stück Stadt mit kleinen Angriffen verändern. In Spaziergängen und Fahrradtouren durch die Stadt erkunden wir die braunschweiger Projektelandschaft und erstellen Portraits von besonderen Orten.

PHASE 3: STADTINTERVENTION
Zum Abschluss planen und veranstalten wir eine eigene, gemeinsame Stadtintervention. In diesem Kontext überlegen wir: Welche Themen können wir aufgreifen? Welche räumliche Konstellation möchten wir durch eine künstelische Aktion stören? Das Ziel
ist es, im realen Raum mit kleinen, temporären Eingriffen oder Aktionen einen besonderen Effekt zu erzeugen. Wir wollen nicht den Raum an sich verändern, sondern vielmehr die Wahrnehmung und Nutzung des Raum beeinflußen.

ERGEBNISSE
Entstehen soll eine Dokumentaion des gesamten Prozesses. Wir dokumentieren unsere ersten Gedanken in kurzen Essay-Beiträgen, die durch Literatur unterstützt werden. Impressionen der Projekte und Räume werden in Kurztexten und Illustrationen festge- halten. Und natürlich Dokumentieren wir unsere Stadtintervention vor Ort mit Konzeptzeichnungen und Fotos. Dadurch möchten wir unsere Entdeckungsreise zu den „Orten des Gemeinschaffens“ festhalten.

BETREUUNG
Larisa Tsvetkova und Hannah Hemsing

KONTAKT
l.tsvetkova@tu-bs.de

WEITERE INFORMATIONEN:
Aufgabenstellung als PDF

JOHANNES-GÖDERITZ-PREIS 2021 – Rheinisches Revier

Rheinisches Revier
Im Rahmen des Johannes-Göderitz-Wettbewerbs sollen Entwicklungsprinzipien und Leitlinien einer Stadtneugründung für ca. 50.000 Einwohner entwickelt und in ein städtebauliches Konzept überführt werden. Maßgeblich für die Qualität der neuen Stadt sind ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Autonomie. Die neue Stadt soll neben einer alleinstellenden Stadtidee mit großem Identifizierungspotenzial möglichst alle Funktionen einer vollwertigen Stadt erfüllen.
Polyzentrische Stadtregionen gelten im wissenschaftlichen Diskurs als das nachhaltigste Modell der Raumentwicklung. Der Entwurf für die neue Stadt soll den Nachweis erbringen, dass die Idee einer polyzentrischen Stadtlandschaft im Rheinischen Revier konkret umgesetzt werden kann. Die überzeugendsten Konzepte werden in den weiteren Prozess der räumlichen Entwicklung des Rheinischen Reviers eingespeist.

Wettbewerb
Die besten fünf Arbeiten werden vertiefend bearbeitet und nehmen am Wettbewerb teil. Die prämierten Arbeiten werden mit einem Preisgeld gewürdigt und werden entsprechend ausgestellt und publiziert. Weitere Informationen unter: Johannes-Göderitz-Stiftung

Termine
Einführung: Montag, 03.11.2020, 11.00 Uhr
Korrekturen: Montag oder Dienstag

Betreuung
Korrekturen und Kolloqiuen werden Online durchgeführt.

Exkursion: Aachen, Maastricht, Lüttich
KW 49, Termine stehen noch aus
wahrscheinlich in Form von Selbsterkundung und per Videokonferenz

Preisgerichtssitzung: ab 15. April 2021, KW 15
Ausstellung der Entwürfe: ab Mai 2021 in Aachen

Ansprechpartner:
Janek Franz Ferdinand Meyer

zwischen STADT und FLUSS

Bachelorthesis Sommer 2020

zwischen STADT und FLUSS

Der Entwurf „zwischen STADT und FLUSS“ beschreibt ein räumliches Spannungsfeld im Norden Braunschweigs, welches sich von der Hamburger Straße über den Schützenplatz bis hin zur Oker erstreckt und das durch verschiedene Mobilitätsformen wie auch Geschwindigkeiten beeinflusst wird. Diesem Areal werden wir uns im Sommersemester 2020 widmen.

Der Entwurf „zwischen STADT und FLUSS“ beschreibt ein räumliches Spannungsfeld im Norden Braunschweigs, welches sich von der Hamburger Straße über den Schützenplatz bis hin zur Oker erstreckt und das durch verschiedene Mobilitätsformen wie auch Geschwindigkeiten beeinflusst wird. Diesem Areal werden wir uns im Sommersemester 2020 widmen.


Die Hamburger Straße bildet den nördlichen Stadteingang Braunschweigs, beidseitig ist dieser Straßenraum überwiegend durch Einrichtungen für Gewerbe und Dienstleistung geprägt. Das eigentliche Entwurfsareal wird derzeit vornehmlich als Schützenplatz sowie für weitere Veranstaltungen genutzt. Zukünftig ist ein Fest- und Schützenplatz an diesem Ort Braunschweigs nicht mehr nötig, damit ist hier ein freier Raum für neue Möglichkeiten gegeben. Die besondere Charakteristik zwischen urbanem Stadt-Entrée und landschaftlich geprägter Okeraue macht das Areal zu einem besonders interessanten Bereich zukünftiger Stadtentwicklung.


Die Okeraue weist hohe Qualitäten für Sport, Freizeit und Erholung auf. Diese Qualität soll gestärkt und auch für den Bereich des Entwurfsgrundstücks identitätsstiftend wirksam werden. Ziel ist, die Oker als ein hervoragendes innerstädtisches Naturgebiet, erlebbar zumachen. Der Uferzugang zu einer Okerpromenade bishin zum Ölpersee im nördlich und mindestens zum Gaußpark südlich den Entwurfsgebietes soll dem neuen Quartier einen erheblichen Mehrwert brignen. Die scheinbaren Gegensätze wie Stadt und Naturraum, Bewegung und Ruhe, Be- und Entschleunigung, sollen hier als Motor dienen, die Identität sowie Charakteristik dieses Ortes maßgeblich zu verbessern.


All diese Faktoren zusammengenommen, wird eine städtebauliche Konzeption, eine Vision für das gesamte Entwurfsgebiet erwartet, die sich in einem Entwurf für ein zukunftsfähiges Stadtquartier veranschaulicht. Das Gebiet umfasst insgesamt eine Fläche von ca. 20 ha.

Einführungsveranstaltung
Di. 28.04.2020, 10 Uhr (Online via Slack invité)

Abgabe Pläne
Di. 11.08.2020 bis 12h

Abgabe Modelle
Di. 18.08.2020 bis 12h

Präsentation
ab 07.09.2020 bis 09.09.2020

Korrekturen
Dienstags

Betreuung
Florian Holik, Janek Franz Ferdinand Meyer

Erstprüfer
Prof. Uwe Brederlau

Zweitprüfer
N.N

Teilnahme
Um die Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie vorranzutreiben, sie wir aufgefordert, die Teilnahmeauf maximal 18 Teilnehmer zu beschränken.

zwischen STADT und FLUSS

Masterentwurf Sommer 2020

zwischen STADT und FLUSS

Der Entwurf „zwischen STADT und FLUSS“ beschreibt ein räumliches Spannungsfeld im Norden Braunschweigs, welches sich von der Hamburger Straße über den Schützenplatz bis hin zur Oker erstreckt und das durch verschiedene Mobilitätsformen wie auch Geschwindigkeiten beeinflusst wird. Diesem Areal werden wir uns im Sommersemester 2020 widmen.

Der Entwurf „zwischen STADT und FLUSS“ beschreibt ein räumliches Spannungsfeld im Norden Braunschweigs, welches sich von der Hamburger Straße über den Schützenplatz bis hin zur Oker erstreckt und das durch verschiedene Mobilitätsformen wie auch Geschwindigkeiten beeinflusst wird. Diesem Areal werden wir uns im Sommersemester 2020 widmen.


Die Hamburger Straße bildet den nördlichen Stadteingang Braunschweigs, beidseitig ist dieser Straßenraum überwiegend durch Einrichtungen für Gewerbe und Dienstleistung geprägt. Das eigentliche Entwurfsareal wird derzeit vornehmlich als Schützenplatz sowie für weitere Veranstaltungen genutzt. Zukünftig ist ein Fest- und Schützenplatz an diesem Ort Braunschweigs nicht mehr nötig, damit ist hier ein freier Raum für neue Möglichkeiten gegeben. Die besondere Charakteristik zwischen urbanem Stadt-Entrée und landschaftlich geprägter Okeraue macht das Areal zu einem besonders interessanten Bereich zukünftiger Stadtentwicklung.


Die Okeraue weist hohe Qualitäten für Sport, Freizeit und Erholung auf. Diese Qualität soll gestärkt und auch für den Bereich des Entwurfsgrundstücks identitätsstiftend wirksam werden. Ziel ist, die Oker als ein hervoragendes innerstädtisches Naturgebiet, erlebbar zumachen. Der Uferzugang zu einer Okerpromenade bishin zum Ölpersee im nördlich und mindestens zum Gaußpark südlich den Entwurfsgebietes soll dem neuen Quartier einen erheblichen Mehrwert brignen. Die scheinbaren Gegensätze wie Stadt und Naturraum, Bewegung und Ruhe, Be- und Entschleunigung, sollen hier als Motor dienen, die Identität sowie Charakteristik dieses Ortes maßgeblich zu verbessern.


All diese Faktoren zusammengenommen, wird eine städtebauliche Konzeption, eine Vision für das gesamte Entwurfsgebiet erwartet, die sich in einem Entwurf für ein zukunftsfähiges Stadtquartier veranschaulicht. Das Gebiet umfasst insgesamt eine Fläche von ca. 20 ha.

Einführungsveranstaltung
Do. 23.04.2020, 10 Uhr (Online via Slack invité)

Abgabe und Präsentation
Mo. 27.07.2020 bis 12h

Korrekturen
Dienstags

Betreuung
Florian Holik, Janek Franz Ferdinand Meyer

Stegreif RINGSCHLUSS

Das Braunschweiger Ringgleis nähert sich dem Ringschluss, also der vollständigen Umrundung Braunschweigs. Damit entsteht ein 19km langer Stadtteil verbindender und das Stadtgebiet umschließender Rad- und Fußweg mit hochwertigen Freiräumen sowie eine städtebauliche, verkehrliche und landschaftsarchitektonische Aufwertung der an das Ringgleis angrenzenden Quartiere.
Der Impuls für die Umwandlung des Braunschweiger Ringgleises zu einem Fuß- und Radweg kam aus der Bevölkerung. Die Planung wurde von Beginn an von einer starken Identifikation und einem hohen Engagement unterschiedlicher Bürgerinitiativen wie das „braunschweiger forum“ begleitet.
Das ehemalige Industriegleis verbindet viele städtische Bereiche in zentraler Lage, die sich bereits in der Erneuerung bzw. Sanierung befinden oder in nächster Zukunft sein werden und die darüber hinaus großes Entwicklungspotential haben.
Der bis heute fertig gestellte Fuß-und Radweg hat sich im städtischen Wegenetz etabliert und wird zunehmend mehr frequentiert. Durch den zusammenhängend entwickelten Grün- und Freiraum werden vorher kaum erlebbare und nutzbare Stadträume auf neue Weise erschlossen und zugänglich gemacht.
Zum wiederholten Mal verbessert das ehemalige Industriegleis die Verkehrserschließung der Stadt. Dieses Mal besteht die Wirksamkeit jedoch weniger in rein wirtschaftlicher, industrieller Hinsicht, sondern in der Attraktivierung der innerstädtischen Mobilität, auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Wenn der „Ringschluss“, das Fuß- und Radwegesystem vollständig hergestellt sein wird, sind nahezu alle Innenstadtquartiere durch eine komfortable autofreie Erschließung angebunden. Als zusammenhängender, innerstädtischer Fuß-und Radweg bildet das Ringgleis somit auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Bereits heute sind abseits der Hauptverkehrsstraßen Schulen, Kindergärten, Spielplätze und andere öffentliche Nutzungen gut, sicher und schnell erreichbar.

Aufgabe
Am 16. Mai 2020 soll die 25 jährige Entstehung des Braunschweiger Ringgleises gefeiert werden. Hierfür sind Ideen gefordert, die den
Moment des Ringschlusses und damit die Komplettierung des Braunschweiger Ringgleises in Form einer temporären Installation inszenieren.
Dies kann durch eine Installation/ Intervention für das gesamte Ringgleis
erfolgen, durch die Gestaltung eines bestehenden Objektes oder der Konzeption von etwas Neuem. Ein inhaltlicher und räumlicher Bezug zum Ringgleis muss hierbei erkennbar sein.
Die Gestaltungsvorschläge können dabei von Lichtinszenierungen, mobilen Ausstellungsgebäuden bis hin zu Entwürfen für einprägsame Landmarken und Arbeiten der „site specific art“ reichen.