Kiriga ME!

INTENTION
Die Kunst des Kirigami ist eine Unterkategorie der japanischen
Papierfaltkunst Origami. Anders als beim klassichen Origami, entsteht hierbei aus einem einzigen Blatt Papier durch Schneiden und Falten die dreidimensionale Silhouette eines Objektes.
Ziel des Stegreifes ist die Auseinandersetzung mit einer neuen Darstellungsform, die abseits vom traditionellen Modellbau eine Möglichkeit bietet, den neu entstehenden Räumen eine andere Wertigkeit zu verleihen.
AUFGABE
Entwerft ein Kirigami auf einem weißen 200g/m2 DIN A4 Papier. Das herzustellende Gebäude soll ein existierendes Projekt mit hohem Wiedererkennungswert sein. Detailgrad, Tiefe und Ansicht sind frei zu
wählen und sollten das Gebäude angemessen repräsentieren.
Gibt es Vegetation, Topografie oder Nachbarbauten die mit dargestellt und gebaut werden können oder müssen?

Aufgabenstellung

Stegreif BrickCity

INTENTION
Ziel des Stegreifes BrickCity ist die Auseinandersetzung mit dem System LEGO für das Entwerfen unterschiedlicher Typologien.
AUFGABE
Entwickelt und baut zwei LEGO Architekturen mit grundsätzlich unterschiedlichen Charakteristika und dokumentiert eure Entwürfe mit je einem Foto und einem Grundriss, der die tatsächliche Nutzbarkeit des Entwurfs nachweist.

 

Stegreif Raumstempel

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INTENTION
Ziel dieses Stegreifs ist eine typologische Auseinandersetzung mit Blockstrukturen und deren vielfältigen Erscheinungsformen. Als Medium zur Darstellung dient der STEMPEL.
AUFGABE
Entwerft einen Teil einer Blockstruktur im Maßstab 1:500 und stellt diesen in Form eines dreidimensionalen STEMPELs dar. Auf drei Seiten sollen der EG-Grundriss, ein Längsschnitt und die Straßenansicht dargestellt werden.

PLAY THE CITY

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Dieser Stegreif soll im wahrsten Sinne des Wortes dafür genutzt werden, die „Stadt zu spielen“. Das Quartettspiel soll dabei eingesetzt werden, um die Komplexität der Stadt von heute abzubilden.
Städte bestehen aus vielschichtigen Elementen die sich über die Zeit hinweg überlagert haben und das heutige Gesamtbild der Stadt ausmachen. Die Komplexität der Städte – mit ihren physischen, harten aber auch sozialen, weichen Infrastrukturen – soll dabei in einer Vielzahl an Darstellungsarten (Fotographien, Schwarzplan, Schnitte, Collagen, Piktogramme etc.) präsentiert werden. Das individuelle Verständnis der Bearbeiter und die vielfältige Bedeutung von Stadt sollen als Ergebnis zum Ausdruck kommen.

Ausgabe: Do 25.02.2016, ab 15.00 Uhr als Download

Abgabe: Mo 29.02.2016, bis 12.00 Uhr
Präsentation: Bei guten Ergebnissen spielen wir eure Quartette! Termin wird noch bekannt gegeben.

BER – Wer kriegt’s gebacken?

///// BER – Wer kriegt’s gebacken?, Stegreif 2014/15

 

BER - Wer kriegt's gebacken?

Zum sechsten Mal lobt competionline den eat city-Lebkuchenwettbewerb aus. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits leckere Lösungen für das Stadtschloss, den Flughafen Tempelhof und das Einheitsdenkmal gefunden wurden, kommt nun eine Back-Aufgabe, an der sich schon mancher die Finger verbrannt hat:
Flughafen Berlin Brandenburg
Die Leidensgeschichte dieses Leuchtturmprojekts füllt Bau- und Gerichtsakten. Werden von diesem Flughafen jemals Flugzeuge in den Himmel steigen oder was soll sonst mit dem BER geschehen? Wer hat eine Lösung?
BER – wer kriegt’s gebacken?

Aufgabe
https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/174592/anmeldung

Der Stegreif ist eine Einzelarbeit!

Abgabeleistungen
01. Backwerk
02. Verfassererklärung
Dem Backwerk ist die von competitionline bereitgestellte Verfassererklärung oder eine eigenständig erstellte formlose Verfassererklärung in einem verschlossenen Briefumschlag beizufügen.
03. 4 Bilddateien (Format jpg) und ein Beschreibungstext (maximal 1.800 Zeichen, Format pdf) als EMail an ise@tu-bs.de.

Abgabe
Abgabe: Montag, 15.12.2014, bis 12.00 Uhr im Architekturpavillon
Abgabe online: 15.01.2014, bis 15.00 Uhr

Präsentation
Eine Präsentation aller Kuchen erfolgt nicht. Wir möchten jedoch je nach Beteiligung am 16.12.2014 zwischen 10.00 und 12.00Uhr alle Institute und Zeichensäle zum gemeinsamen Kuchenessen einladen. Hierbei werden die besten Kuchen natürlich auch prämiert.

 

Campus der Zukunft

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Postkarte, Hannes Langguth

„Unser Alltag wird zu einem wesentlichen Teil durch die Architektur bestimmt, die uns Tag für Tag umgibt“, heißt es bei Jürgen Tietz in „Geschichte der Architektur des 20. Jahrhunderts“. Im Alltag von Studierenden und Lehrenden in Braunschweig spielen dementsprechend die Areale unserer Universität mit ihren Gebäuden und Freiräumen eine wichtige Rolle. Doch wie kann der Campus der TU zukünftig aussehen?
Rund um das Thema Campus der Zukunft gibt es zurzeit diverse Debatten, welche auch in den Medien zu verfolgen sind. Die diskutierten Thesen gehen häufig davon aus, dass Onlinevorlesungen und Konsultationen via Internet immer wichtiger und somit physische Lernorte zunehmend aus dem Stadtbild verdrängt werden. Es sollte aber nicht vernachlässigt werden, dass Menschen, gerade in einem kreativen universitären Kontext, auf soziale Interaktion im Leben angewiesen sind. Architekten werden sich also weiterhin der Aufgabe zu stellen haben, Räume zu schaffen, welche als Lern- und Begegnungszentren funktionieren, verschiedene Lernerfahrungen ermöglichen und gleichzeitig den heutigen ökologischen Aspekten gerecht werden.

GUERILLA parking

Anlass
Öffentliche Parkplätze sind ein wichtiger Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur und nehmen einen beträchtlichen Teil des öffentlichen Raumes ein, sie werden dabei jedoch vornehmlich von einer Nutzergruppe in Anspruch genommen.
Zur Schaffung von Stellplätzen werden die Kosten oftmals auf alle Nutzer eines Gebäudes (Mieter, Kunden, …) umgelegt und damit auch von Personen bezahlt, die diese nicht in Anspruch nehmen. Dies betrifft insbesondere Personen, die sich kein Fahrzeug leisten können oder andere Verkehrsmitteln den Vorrang geben, den Autoverkehr aber meist unwissentlich subventionieren.
Neben der Kritik an der Kostenverteilung sowie der Stellplatzpflicht und der damit einhergehenden Verringerung städtischer Dichte, sind die räumlich-ästhetischen Beeinträchtigungen offensichtlich.
Wir fragen also nach intelligenten Ideen und Konzepten für alternative Nutzungen öffentlicher Parkplätze, die einen individuellen und gesellschaftlichen Mehrwert darstellen sowie der Straßenverkehrsordnung (siehe Anhang) entsprechen.

Programm
Der Sommer ist da, die Semesterferien stehen vor der Tür. Was liegt da näher, als der Gedanke an eine Auszeit, einen Rückzugsort. Wie wäre es mit einem Urlaub im Großstadtdschungel?
Zu entwerfen ist eine mobile Kleinarchitektur/Landschaft/Möbel auf 2,5 x 5m, welche sich in unterschiedliche städtische Strukturen einfügen lässt, dabei verkehrstauglich ist und den Anforderungen der Straßenverkehrsordnung entspricht. Das Objekt sollte in Symbiose mit der Stadt zu einem Ort werden, an dem sich mindestens eine der typischen Urlaubserwartungen erfüllen kann (Erholung, Ruhe, Abenteuer, Genuss, Erlebnis, kultureller Austausch, etc.). Möglich sind natürlich auch Kombinationen oder Angebote für spezielle Urlaubstypen, wie z.B. den Workaholic, der auch im Urlaub nicht auf die Arbeit verzichten will.
Ergebnisse:

150METERSTADTraum

150meterstadtraum

„Poesie der Speisekammer“, Simona Schröder

Gesucht wird in diesem Stegreifentwurf eine konzeptionelle Stadtraumidee als repräsentativer Ausschnitt eines diesen umgebenden Stadtquartiers.
Das zu betrachtende Grundstück befindet sich direkt an der Oker in einem sehr heterogenen Umfeld im Bereich der Volkswagenhalle, des NORD/LB-Areals des ehemaligen Hauptbahnhofs Braunschweigs und dem Artmax-Gelände. Über eine Breite von 150m wird dieser Raum fast ausschließlich als Verkehrsraum genutzt und daher von Fußgängern und Fahrradfahrern nicht ohne Grund gemieden.
Die Aufgabe des Stegreifs ist also der Entwurf einer anderen räumlichen Realität dieses Transitraumes, die der Nähe zur Oker und zur Innenstadt gerecht wird.

Ergebnisse von Sven Wesuls, Dorle Frobese, Thomas Kleinow, Benedikt Heesen, Agnes Kurbach und Natascha Franck:

60 sec BS

///// Bachelor-Stegreif: 60 sec BS

Unsere Wahrnehmung des komplexen und dynamischen Systems „Stadt“ setzt sich aus einer Vielzahl von Eindrücken zusammen. Dabei üben beim Erleben von Stadträumen nicht nur visuelle Reize Einfluss auf uns aus. Auch Geräusche, Gerüche, der Wechsel von Licht und Schatten und weitere Komponenten spielen hierbei eine Rolle und fügen sich in unserer Wahrnehmung zu einem Gesamtbild zusammen.

///// Aufgabenstellung

Aufgabe ist, aus dieser Überlagerung von Eindrücken die auditive Wahrnehmung herauszufiltern, diese in eine abstrakte Grafik umzusetzen und daraus wiederum eine Raumfolge zu generieren.